Lustloser Handel
Dax schließt kaum verändert

Mit Enttäuschung aufgenommene Zwischenberichte des Chipherstellers Infineon und des Energiekonzerns RWE haben am Dienstag den deutschen Aktienmarkt belastet. Der Dax beendete den Handel mit einem leichten Minus kaum verändert.

HB FRANKFURT. Der Deutsche Aktienindex (Dax) beendete den Xetra-Handel mit 4 065 (minus 3,64) Punkten kaum verändert.

Für zusätzliche Verstimmung sorgte der unerwartet starke Einbruch des ZEW-Konjunkturindex. Als einen der wenigen Lichtblicke machten Händler die Quartalsergebnisse der Deutschen Börse aus, deren Aktien mit einem Plus von mehr als 2 Prozent zu den größten Kursgewinnern zählten. Die Verliererliste im Dax wurde von den RWE- und Infineon-Titeln angeführt. Wie der Dax schloss auch der Nebenwerte-Index MDax kaum verändert, während das Technologiewerte-Barometer TecDax ein halbes Prozent nachgab.

„Dem Markt fehlen trotz der Flut von Ergebnissen einfach neue Impulse“, sagte ein Händler mit Blick auf das Handelsgeschehen in Frankfurt. „Gute und schlechte Nachrichten halten sich die Waage.“ Händler sprachen trotz eines Umsatzanstiegs im Dax auf rund 103,8 (Vortag 95,7) Millionen Aktien von einem lustlosen Geschäft. Viele Marktteilnehmer wollten offenbar die Zinsentscheidung in den USA am Mittwoch abwarten, ehe sie sich neu positionierten. Zudem sorgten die Kämpfe im Irak für Verunsicherung, sagte ein Händler.

Der Konjunkturindex des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) stürzte im November regelrecht ab auf 13,9 (Vormonat 31,2; Prognose 30,0) Zähler, was ein Händler als „desaströs“ bezeichnete. Vor allem der starke Euro und der hohe Ölpreis drückten auf die Stimmung. Am Dienstag gaben der Euro-Kurs und der Ölpreis leicht nach.

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