Märkte im Fokus
Spanischer Aktienmarkt erholt sich langsam

Der spanische Aktienmarkt gewinnt das Vertrauen der Anleger zurück. Am Donnerstag stieg der Madrider Leitindex um 3,6 Prozent. Ein Grund dafür ist die Verstaatlichung der Bankia, der zweitgrößten Sparkasse des Landes.
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FrankfurtDer spanische Aktienmarkt ist am Donnerstagnachmittag immer stärker auf Erholungskurs gegangen. Der Madrider Leitindex Ibex kletterte um 3,6 Prozent auf 7069 Zähler. Zu den Gewinnern zählten die Banken BBVA, Santander und Bankinter, die zwischen sieben und 5,5 Prozent zulegten. Am Markt sei mittlerweile angekommen, dass die angestrebten Reformen der Regierung für den Bankensektor maßgeblich sein könnten - das komme bei den Banken gut an, sagte Jesus de Blas, Analyst beim Handelshaus Mercante in Madrid.

Die Ratingagentur S&P bewertete die Bemühungen Spaniens als positiv. Am Mittwochabend hatte die Regierung mit Bankia die zweitgrößte Sparkasse des Landes verstaatlicht. Trotz des jüngsten Anstiegs hat der Ibex auf Jahressicht 18 Prozent verloren. Der EuroStoxx50 kommt im gleichen Zeitraum nur auf ein Minus von 2,9 Prozent.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Was denn jetzt? Hat S&P Spanien wieder nicht nochmal runtergestuft? Diese Rating Agentur sollte sich langsam mal mit wichtigen Dingen beschäftigen, statt heisse Luft zu verbreiten. Aber offensichtlich lassen sich die Anleger von denen kaum noch beeinflußen. Richtig so. Können sich die Finanziers, die diese Luftnummern finanzieren, das Geld auch sparen.

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