Märkte warten auf neue Impulse
Asiens Aktienmärkte treten auf der Stelle

Die Aktienmärkte in Asien haben sich zur Wochenmitte trotz guter Vorgaben der Wall Street kaum bewegt. Der Nikkei-Index in Tokio konnte frühe Gewinne nicht behaupten und schloss mit leichten Verlusten. Auch im Devisenhandel zeigte sich wenig Bewegung, zumal keine wichtigen Konjunkturdaten anstanden.

Reuters TOKIO. In Tokio gab der 225 Werte umfassende Nikkei-Index bis zum Handelsschluss 0,23 Prozent auf 10.308,99 Zähler ab. Das Börsenbarometer hatte kurzzeitig die Marke von 10.400 Punkten überwinden können. Dies war der höchste Stand seit 13 Monaten.

Der breiter gefasste Topix-Index konnte ebenfalls die Gewinne nicht halten; blieb aber über der Marke von 1000 Punkten. Der Index verlor 0,11 Prozent auf 1000,67 Zähler.

Der Aktienhandel in Hongkong verlief in engen Grenzen. Mittags lag der Hang Seng Index mit 10.753,66 Punkten auf Vortagesniveau. Der Markt warte auf neue Impulse, aber „ich sehe da nichts anstehen“, sagte Edmond Lee von Sun Hung Kai Research. Positiv fielen Aktien des Fernsehsenders Television Broadcasts auf, die in Erwartung steigender Werbeeinnahmen um über drei Prozent zulegten.

Der Aktienmarkt in Singapur tendierte bis zur Geschäftsmitte uneinheitlich. Während sich der Leitindex knapp behaupten konnte, überwogen im Gesamtmarkt die Gewinner. Die Börse in Taipeh schloss knapp behauptet, wobei der Leitindex 0,09 Prozent abgab. In Malaysia stützten gute Unternehmensergebnisse den Markt. Der Leitindex verbesserte sich bis zur Geschäftsmitte um 0,43 Prozent. Auch die Aktienbörse in Südkorea konnte mit 0,79 Prozent Gewinne verbuchen. Händler verwiesen hier auf die gute Vorgabe der Wall Street.

Der Standardwerte-Index Dow Jones hatte am Dienstag in New York um 0,24 Prozent höher bei rund 9341 Punkten geschlossen. Der breiter gefasste S&P-500-Index gewann 0,3 Prozent auf rund 997 Zähler und der Index der Technologiebörse Nasdaq legte ebenfalls um 0,36 Prozent zu auf rund 1771 Punkte.

Der Yen bröckelte von seinen Höchstständen etwas ab. Händler verwiesen auf Befürchtungen, die Bank von Japan könnte im Devisenmarkt intervenieren. Der Dollar notierte im Tokioter Nachmittagshandel bei 117,54/59 praktisch auf dem zuvor in New York gesehenen Schlussniveau. Am Montag war die US-Devise auf ein Ein-Monats-Tief von 117,17 Yen gefallen.

Der Euro wurde mit 1,0862/65 Dollar ebenfalls wenig verändert genannt. Gegenüber dem Yen konnte sich die europäische Gemeinschaftswährung leicht auf Kurse um 127,70 Yen verbessern.

Der Goldpreis gab leicht nach. Im frühen asiatischen Handel kostete die Feinunze (31,1 Gramm) des Edelmetalls 363,75/364,50 Dollar verglichen mit letzten Kursen in New York von 364,75/365,50 Dollar.

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