Märkte Wien
Freundlicher Wochenbeginn in festem Umfeld

Die Wiener Börse hat den Handel am Montag bei schwachem Volumen mit höheren Notierungen beendet. Der ATX stieg um 1,15 Prozent auf 2 706,85 Punkte. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund 41 Punkte über der Händlerprognose von 2 666 Punkten.

HB WIEN. Die Wiener Börse hat den Handel am Montag bei schwachem Volumen mit höheren Notierungen beendet. Der ATX stieg um 1,15 Prozent auf 2 706,85 Punkte. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund 41 Punkte über der Händlerprognose von 2 666 Punkten. Marktteilnehmer verwiesen auf robuste Konjunkturdaten aus der Eurozone und eine freundliche Eröffnung an der Wall Street als Unterstützungsfaktoren.

In der Eurozone war der Handelsbilanzüberschuss im September überraschend hoch ausgefallen. Das Tagesgespräch dominierten allerdings weiterhin Sorgen um die finanzielle Stabilität Irlands. Noch steht nicht fest, ob der Inselstaat Mittel aus dem EU-Rettungstopf in Anspruch nehmen wird, die Europäische Zentralbank (EZB) hat jedoch ihre Bereitschaft zur Hilfe signalisiert.

In Wien legten unter Schwergewichten die Papiere von Voestalpine um 2,12 Prozent auf 30,62 Euro zu, während Erste Group um 1,30 Prozent auf 32,31 Euro kletterten. Die Aktien des Ölkonzerns OMV schlossen um 0,92 Prozent höher bei 27,44 Euro. Trotz einer positiven Analysteneinschätzung sanken Palfinger am Ende der Kurstafel um 1,14 Prozent auf 23,43 Euro. Die Wertpapierexperten von CA Cheuvreux hatten das Kursziel für den Kranhersteller von 22 auf 29 Euro angehoben.

Der niederösterreichische Versorger EVN hat seine Kapitalerhöhung abgeschlossen und dabei 180 Mill. Euro eingenommen. Die Aktien gingen mit einem Minus von 1,03 Prozent bei 11,51 Euro aus dem Handel. Zumtobel-Titel notierten zum Handelsschluss um 1,96 Prozent fester bei 15,11 Euro. Eine Tochterfirma des Leuchtenherstellers hatte in der Steiermark eine neue LED-Montageanlage in Betrieb genommen.

Der insolvente Mischkonzern A-Tec Industries des Industriellen Mirko Kovats ist indessen an einem entscheidenden Punkt angelangt. Die Gespräche mit den Gläubigerbanken sind gescheitert, als "Plan B" soll nun die Anlagenbau-Tochter AE & E verkauft werden. Als möglicher Interessent wurde die Mass Financial Corp. aus Hongkong genannt, auch über eine Übernahme durch die steirische Andritz wurde spekuliert. Andritz wollte die Gerüchte nicht kommentieren. A-Tec-Papiere stürzten um 21,35 Prozent auf 2,91 Euro ab.

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