MAN und Linde im Plus
Gewinnmitnahmen belasten Dax

Schwächere US-Konjunkturdaten haben am Freitag an den deutschen Aktienbörsen Gewinnmitnahmen ausgelöst. Der Deutsche Aktienindex (Dax) fiel um 0,2 Prozent auf 4359,47 Punkte und schloss damit 0,6 Prozent niedriger als vor Wochenfrist. Dabei zogen vor allem die Aktien des Maschinen- und Lkw-Bauers MAN, des Gabelstaplerkonzerns Linde und der Deutschen Börse überdurchschnittlich an.

HB FRANKFURT. Im MDax gehörten wie am Vortag die Aktien von Merck und KarstadtQuelle zu den größten Gewinnern.

Belastend wirkten sich am Nachmittag vor allem enttäuschende US-Daten aus. So zogen die Erzeugerpreise in der weltgrößten Volkswirtschaft stärker als von Analysten prognostiziert an. Dies habe Spekulationen auf möglicherweise doch rascher als erwartet steigende US-Zinsen ausgelöst, sagten Händler. Der etwas niedriger als erwartet ausgefallene Index der Universität Michigan zum Verbrauchervertrauen dämpfte diese Spekulationen nur wenig, erhöhte aber die Sorge einiger Marktteilnehmer über die Entwicklung der US-Konjunktur.

„Auf dem Level will sich niemand positionieren“, beklagten Händler erneut den insgesamt richtungslosen Handel. Der Verfall von Aktien- und Indexoptionen sorge bei einigen Werten für Kursverzerrungen. Wegen des Feiertags in den USA am Montag hielten sich zudem viele Anleger zurück.

Nach der guten Aufnahme ihrer Bilanzzahlen vom Vortag profitierten die MAN-Aktien von einer Reihe von Analystenempfehlungen. MAN stiegen um 2,5 Prozent auf 32,72 Euro, das höchste Niveau seit Februar 2001.

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