Marktbericht
Anleger nehmen in Asien Gewinne mit

Vor der mit Spannung erwarteten Zinsentscheidung in den USA haben die Aktienmärkte in Asien am Mittwoch Verluste verbucht. In Tokio sorgten Gewinnmitnahmen vor allem bei Papieren aus der Grundstücksbranche für Verluste. Im Devisenhandel tendierte der Euro kaum verändert.

HB SINGAPUR. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index schloss 1,39 Prozent schwächer bei 16 951 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index gab um 1,28 Prozent auf 1725 Zähler nach. Die Aktienmärkte in Hongkong, Singapur und Taiwan tendierten ebenfalls im Minus. Die Börse in Südkorea blieb nahezu unverändert.

Die meisten Anleger warteten zunächst einmal ab, einige würden vorübergehend Gewinne mitnehmen, sagte Zenshiro Mizuno von Marusan Securities. Vor allem werde aufmerksam verfolgt, welche Auswirkungen die Zinsentscheidung und die Kommentare der Währungshüter über die weitere Geldpolitik auf die internationalen Devisenmärkte habe.

Aktien aus der Grundstücksbranche hatten zuletzt stark zugelegt. Nun fielen die Anteilsscheine des japanischen Marktführers Mitsui Fudosan um 2,95 Prozent. Die Aktien des Branchenzweiten Mitsubishi Estate verloren 1,95 Prozent.

Das Papier von Toyota Motor gab anfängliche Gewinne wieder ab und tendierte 0,74 Prozent im Minus. Der Autohersteller sollte nach Börsenschluss seine Ergebnisse für das abgelaufene Geschäftsjahr und sowie das vierte Quartal veröffentlichen. Zu den Gewinnern zählten hingegen die Titel von Bergbaufirmen, die von steigenden Preisen für Kupfer, Aluminium, Gold und Platin profitierten.

In New York gab am Dienstag vor allem eine verbesserte Analysten-Einschätzung für die Aktien von General Motors den Standardwerten Auftrieb. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte beendete den Handel ein halbes Prozent im Plus bei 11 639 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 lag praktisch unverändert bei 1 325 Zählern. Der Nasdaq-Index büßte 0,3 Prozent auf 2 338 Stellen ein. An der Technologiebörse konnte sich der Optimismus vorerst nicht durchsetzen, dass die US-Notenbank Fed am Mittwoch eine Pause bei ihren Zinserhöhungen signalisieren wird.

Der Euro kostete in Fernost 1,2767 Dollar und lag damit nur etwas niedriger als der in dieser Woche markierte Ein-Jahres-Höchststand von 1,2788 Dollar. Zur japanischen Währung lag der Euro bei 141,57 Yen und der Dollar bei 110,87 Yen.

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