Marktbericht: Asiatische Aktienmärkte
Börsen in Fernost überwiegend im Plus

Gestützt auf meist positive Quartalszahlen haben die Börsen in Asien überwiegend höher tendiert. Der Leitindex in Hongkong schaffte kurzzeitig den Sprung über die 20 000-Punkte-Marke. Dieser Stand war zuletzt im September 2008 vor der Lehman-Pleite erreicht worden.

HB HONGKONG. In Tokio gewann der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 1,6 Prozent auf 9944 Punkte und legte damit den achten Handelstag in Folge zu. Der breiter gefasste Topix-Index schloss 1,3 Prozent im Plus bei 920 Zählern. Auch die Aktienmärkte in Südkorea, Hongkong und Singapur notierten fester. Die Börsenplätze in Taiwan und der chinesische Leitindex verzeichneten indes leichte Kursabschläge.

Auf Unternehmensseite standen die Zahlen des südkoreanischen Elektronikriesen Samsung im Vordergrund. Der Infineon-Konkurrent steigerte trotz Wirtschaftskrise im zweiten Quartal seinen Nettogewinn um fünf Prozent auf umgerechnet 1,3 Mrd. Euro. Damit übertraf der Konzern die Analystenerwartungen deutlich. Samsung-Aktien verteuerten sich um 0,2 Prozent. An der Tokioter Börse profitierte der Elektronikkonzern Fujitsu von einer Heraufstufung durch Goldman Sachs. Die Fujitsu-Aktien legten um vier Prozent zu.

Etwas getrübt wurde die gute Stimmung indes von enttäuschenden Quartalsergebnissen einiger US-Firmen. So steckt den Branchengrößen Microsoft, Amazon und American Express der Wirtschafsabschwung offenbar noch in den Knochen. Vor Bekanntgabe der Zahlen hatten die US-Börsen am Donnerstag noch zu einem Höhenflug angesetzt. Der Dow schloss erstmals seit Januar über der psychologisch wichtigen Marke von 9000 Punkten.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte legte 2,1 Prozent zu auf 9069 Punkte - seinen höchsten Schlusstand seit acht Monaten. Der breiter gefasste S&P-500 stieg um 2,3 Prozent auf 976 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq schloss den zwölften Tag in Folge mit Gewinnen und kletterte um 2,5 Prozent auf 1973 Punkte - seine längste Gewinnserie seit 1992.

Der Euro notierte im fernöstlichen Handel bei 1,4181 Dollar nach 1,4159 Dollar im späten US-Handel wenig verändert. Zur japanischen Währung gab die US-Währung auf 94,84 Yen von 94,96 Yen nach.

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