Marktbericht asiatische Börsen
Nikkei schließt auf Fünf-Wochen-Hoch

Bankentitel haben am Mittwoch die Aktienmärkte in Fernost gestützt. In Tokio sorgte die Ankündigung der japanischen Notenbank zum Kauf von weiteren Staatsanleihen für positive Stimmung. Marktteilnehmer erhofften sich davon eine Stabilisierung der Finanzmärkte.

HB TOKIO/HOGKONG. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index testete im Handelsverlauf sogar wieder die Marke von 8 000 Punkten, bevor es zu Gewinnmitnahmen kam. Er ging 0,3 Prozent höher bei 7 972 Punkten aus dem Handel. Der breiter gefasste Topix-Index stieg um 0,5 Prozent auf 764 Punkte. Auch die Aktienmärkte in Hongkong, Taiwan, Südkorea, Singapur und Shanghai legten zu.

Die japanische Notenbank beließ zuvor den Leitzins bei 0,1 Prozent. Zugleich kündigte sie an, fortan für rund 219 Milliarden Dollar pro Jahr Regierungsanleihen zu kaufen. "Die Bank of Japan kauft die Bonds, um den Märkten mehr Liquidität zur Verfügung zu stellen", sagte Masaru Hamasaki von Toyota Asset Management. Die Aufstockung werde sich langfristig positiv auf die gesamte Wirtschaft auswirken.

Zu den Gewinnern gehörten vor allem Finanztitel. Die Papiere der Mizuho Financial Group legten um drei Prozent zu, die der Sumitomo Mitsui Financial Group um 3,4 Prozent. Auftrieb gab der Branche auch die Ankündigung der japanischen Regierung vom Dienstag, für das Bankenwesen weitere Mittel in Höhe von 10,2 Milliarden Dollar bereitzustellen.

Gewinnmitnahmen belasteten indes einige Gewinner der vergangenen Tage. Honda-Titel verloren 0,9 Prozent, die von Fast Retailing 1,4 Prozent.

Der Euro tendierte bei 1,3042 Dollar nach 1,3012 Dollar in New York. Der Dollar notierte zum Yen kaum verändert bei 98,53 Yen nach 98,50 Yen im späten US-Handel.

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