Marktbericht
Asiatische Börsen uneinheitlich

Die Aktienmärkte in Fernost haben am Donnerstag uneinheitlich tendiert: Während die Börse in Tokio nach sechs Verlust-Tagen in Folge minimale Gewinne verzeichnete, lagen die meisten anderen großen Märkte im Minus. Zu dem wenigen Gewinnern in Tokio gehörten die Aktien der drei größten japanischen Banken.

HB TOKIO. Am Devisenmarkt lagen Euro und Dollar wenig verändert. In Tokio schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index nach volatilem Handel fast exakt bei seinem Eröffnungsstand von 15.031 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index legte um knapp 0,1 Prozent auf 1457 Stellen zu. Die Börsen in Taiwan, Hongkong, Singapur und Südkorea verbuchten dagegen Verluste von bis zu zwei Prozent. Der Markt in Shanghai kletterte dagegen um knapp zwei Prozent.

Zu dem wenigen Gewinnern in Tokio gehörten die Aktien der drei größten japanischen Banken: Mitsubishi UFJ Financial, Mizuho Financial und Sumitomo Mitsui, deren Aktienkurse zwischen 1,9 und 3,6 Prozent zulegten. In Finanzkreisen hatte es zuvor geheißen, die Banken würden sich nicht an einem US-Krisenfonds beteiligen, weil sie ihre Einlagen damit einem Risiko aussetzen würden.

In New York hatten die Börsen am Mittwoch nach einer Achterbahnfahrt kaum verändert geschlossen. Ein Anstieg bei den Ölpreisen führte zu Kursgewinnen bei den Energie-Aktien, wodurch größere Verluste an den New Yorker Aktienmärkten verhindert wurden. Unerwartet schlechte Quartalsberichte einzelner Unternehmen wie der Investmentbank Morgan Stanley hatten das Marktgeschehen belastet.

Der Dow-Jones -Index der Standardwerte schloss 0,2 Prozent tiefer bei 13 207 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500-Index sank 0,1 Prozent auf 1 453 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq notierte hingegen mit 2601 Punkten 0,2 Prozent im Plus.

Bei den Devisen präsentierte sich der Dollar in Fernost weiter fest. Händler würden den Greenback durch Käufe stützen, da sie ihre Short-Positionen in Dollar vor dem Schließen der Bücher zum Jahresende decken müssten, hieß es am Markt. Zudem schwächele der Euro nach den Ifo-Daten aus Deutschland vom Mittwoch etwas. Der rückläufige Index habe Spekulationen geschürt, dass die Turbulenzen an den Finanzmärkten nun auch das Wachstum außerhalb der USA beeinträchtigen könnten. Ein Euro wurde mit 1,4371 Dollar bewertet nach 1,4374 Dollar im späten New Yorker Handel. Der Dollar wurde mit 113,24 Yen gehandelt nach 113,40 Yen in den USA.

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