Marktbericht Asien
Asiens Börsen berappeln sich

Die asiatischen Aktienmärkte haben am Freitag überwiegend Gewinne verbucht. In Tokio verhalf ein schwächerer Yen Exportunternehmen wie Canon ins Plus. Die Anleger von Nintendo konnten sich über besonders satte Kursgewinne freuen, nachdem der Hersteller von Spielekonsolen im März überraschend viele Geräte in den USA verkauft hatte.

HB TOKIO/SINGAPUR. In Tokio schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,58 Prozent fester bei 13 476 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index gewann 0,83 Prozent auf 1 304 Stellen. Auch die Aktienmärkte in Südkorea und Hongkong legten zu, während die Börsen in Taiwan, Singapur und Shanghai Verluste verzeichneten.

Zu den Gewinnern in Japan zählte Canon mit einem Plus von 2,4 Prozent. Hintergrund war ein Kursanstieg des Dollar zum Yen, nachdem der Internet-Konzern Google bessere Quartalszahlen vorgelegt hatte als erwartet und damit allgemeine Sorgen vor einer schwachen Berichtssaison zunächst abschwächte. Mit Blick auf die anstehenden Quartalszahlen der US-Bank Citigroup blieben Anleger aber unter dem Strich eher zurückhaltend.

Die Aktien von Nintendo kletterten 4,6 Prozent. Das Unternehmen hatte im vergangenen Monat 720 000 Wii-Konsolen verkauft und damit so viel wie nie zuvor in einem Monat außerhalb der Vorweihnachtszeit.

In den USA hatten die Aktienbörsen am Donnerstag uneinheitlich geschlossen. Überraschend gute Quartalszahlen von IBM konnten dabei einen unerwartet starken Gewinnrückgang bei Pfizer und einen vorsichtigen Ausblick von Ebay nahezu ausgleichen. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss nahezu unverändert bei 12 620 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 legte 0,06 Prozent auf 1365 Zähler zu. Der Technologie-Index Nasdaq-Composite sank dagegen 0,35 Prozent auf 2341 Punkte.

Bei den Devisen zeigte sich der Dollar in Fernost stabil zu Yen und Euro. Die eher positiven Quartalszahlen von Firmen wie Merrill Lynch hätten bei den Investoren wieder Zuversicht für den Ausblick der US-Wirtschaft gegeben, sagten Händler. Ein Euro wurde mit 1,5920 Dollar bewertet nach 1,5896 Dollar im späten New Yorker Handel. Der Dollar wurde mit 102,36 Yen gehandelt nach 102,51 Yen in den USA.

Der Ölpreis legte etwa 25 Cent zu auf 115,12 Dollar das Fass. Der Zentner Reis verteuerte sich um vier Prozent auf ein neues Rekordhoch von 24,55 Dollar.

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