Marktbericht Asien
Asiens Börsen legen zu

Ein sinkender Ölpreis hat an den asiatischen Aktienmärkten am Mittwoch zu steigenden Kursen geführt. Der Dollar notierte nach den Verlusten des Vortages wieder etwas fester. Der Preis für ein Barrel US-Leichtöl gab 0,4 Prozent auf 133,44 Dollar nach. Damit verbilligte sich der Rohstoff den vierten Tag in Folge.

HB SINGAPUR. In Tokio schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,73 Prozent im Plus bei 14 452 Zählern. Der breiter gefasste Topix-Index war 0,55 Prozent im Plus bei 1 409 Punkten. Auch die Aktienmärkte in Hongkong, Taiwan, Seoul und Shanghai verzeichneten Gewinne.

Zu den Gewinnern in Tokio gehörten Papiere von NEC Electronics, die mehr als 15 Prozent zulegten. Goldman Sachs hatte die Aktie hochgestuft. Auch die Aktien des Herstellers von Fahrzeugbatterien GS Yuasa Corp gewannen gut zwölf Prozent. Händler begründeten dies mit einer erwarteten Steigerung der Nachfrage nach Elektroautos angesichts der gestiegenen Ölpreise.

Der Preis für ein Barrel US-Leichtöl gab 0,4 Prozent auf 133,44 Dollar nach. Damit verbilligte sich der Rohstoff den vierten Tag in Folge. Saudi-Arabien hatte erklärt, die Erdöl-Produktion steigern zu wollen. Die US-Aktienmärkte hatten am Vorabend belastet von schwachen Konjunkturdaten im Minus geschlossen. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte notierte 0,9 Prozent tiefer auf 12 160 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500-Index gab 0,7 Prozent auf 1350 Zähler nach, der Index der Technologiebörse Nasdaq sank um ebenfalls 0,7 Prozent auf 2457 Stellen.

Der Dollar notierte im fernöstlichen Devisenhandel gefestigt. Wenig erfreuliche Konjunkturdaten sowie Zentralbanker-Kommentare von beiden Seiten des Atlantiks hatten ihn am Dienstag noch unter Druck gesetzt. Händler rechnen trotz des Inflationsanstiegs immer weniger mit einer deutlichen Zinsanhebung in den USA. Allerdings wird nach Ansicht von Devisenexperten auch die Europäische Zentralbank (EZB) kaum die Leitzinsen kräftig anheben, um die Inflation in den Griff zu bekommen, zumal jüngste Konjunkturdaten in Deutschland eher negative Aussichten erkennen ließen. Am Vormittag wurde der Euro in Tokio mit 1,5475 Dollar gehandelt, etwas schwächer als im späten Handel in New York am Dienstag. In japanischer Währung wurden für den Dollar 108,10 Yen gezahlt.

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