Marktbericht Asien Börse in Tokio schließt im Plus

Die asiatischen Aktienmärkte haben am Mittwoch uneinheitlich tendiert. In Tokio schlossen die Indizes mit Gewinnen, nach kaum ermutigenden Vorgaben aus den USA hielt sich die Euphorie jedoch in Grenzen.

HB SINGAPUR. Händler erklärten, die Investoren hielten sich vor der anstehenden Berichtssaison zurück. Der Euro notierte kaum verändert.

In Tokio schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,26 Prozent im Plus bei 18 211 Punkten. Es war der höchste Schlussstand seit Februar. Der breiter gefasste Topix-Index gewann 0,18 Prozent auf 1783 Zähler. Während der Markt in Südkorea nachgab, verzeichneten die Börsen in Hongkong, Singapur und Taiwan Gewinne. Die beiden letzteren Indizes erreichten neue Rekordstände.

Der Schanghaier Index gab um mehr als ein halbes Prozent nach, ungeachtet eines weiteren erwarteten Mega-Börsengangs. Der bereits in Hongkong gelistete Ölkonzern Petrochina kündigte an, er wolle seine Papiere auch auf dem Festland in Schanghai an die Börse zu bringen und dabei mindestens 5,7 Milliarden Dollar einnehmen.

Die Stimmung in Tokio fasste Tamiji Shinada mit den Worten zusammen, dass sich viele Anleger zögerlich zeigten und lieber auf die bevorstehenden Quartalsberichte warteten. Zu den Gewinnern zählten etwa Aktien von Mitsubishi Heavy Industries, die sich um mehr als 2,8 Prozent verteuerten. Die Wirtschaftszeitung „Nikkei“ hatte berichtet, der Konzern habe für seine Passagier-Maschine die Unterstützung des US-Flugzeugbauers Boeing bekommen.

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Die Aktie von Yokogawa Electric, das unter anderem Testgeräte herstellt, legte ebenfalls nach einem Bericht von „Nikkei“ um mehr als drei Prozent zu. Die Firma soll vom Ölkonzern Chevron einen Auftrag im Wert von mehr als 100 Milliarden Yen erhalten haben.

Die US-Börsen hatten den Handel am Dienstag fast unverändert beendet: Der Dow-Jones-Index der Standardwerte kletterte um 0,16 Prozent auf 13 635 Zähler, der breiter gefasste S&P-500-Index um 0,17 Prozent auf 1 533 Stellen und der Index der Technologiebörse Nasdaq um 0,01 Prozent auf 2 626 Punkte.

Am Devisenmarkt lag der Euro zum Dollar bei 1,3426 Dollar. Zur japanischen Währung notierte der Euro mit 165,59 Yen und damit noch immer in Reichweite des jüngsten Rekordhochs von 166,12 Yen. Der Dollar lag zum Yen bei 123,33 Yen und präsentierte sich damit wenig verändert zum späten US-Handel. Händlern zufolge setzten viele Anleger auf Carry-Trade-Positionen, um von der schwachen japanischen Währung zu profitieren. Bei Carry Trades werden Kredite in niedrig verzinsten Währungen wie dem Yen aufgenommen, um das Geld dann in höher verzinste Anlagen zu stecken.

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