Marktbericht Asien
Börse Tokio steigt viertes Jahr in Folge

Die Börse in Tokio hat am letzten Handelstag des Jahres nahezu unverändert geschlossen. Damit beendete sie das vierte Jahr in Folge mit einem Wachstum.

HB TOKIO. Das ist die längste Gewinnphase seit 1989. Auch die Aktien in Hongkong notierten am Freitag kaum verändert. In Taiwan dagegen verhalfen Papiere kleinerer Unternehmen dem Markt zu einem deutlichen Plus. Der Euro legte zum Dollar etwas zu.

Der 225 Werte umfassende Leitindex Nikkei in Tokio notierte 0,01 Prozent im Plus bei 17.226 Punkten. Über das Jahr gesehen betrug der Zuwachs 6,9 Prozent. Der breiter gefasste Topix-Index lag am Freitag 0,13 Prozent höher bei 1681 Zählern. Die Tokioter Börse öffnete nur für einen halben Handelstag und schloss bis 4. Januar. Der Leitindex in Taiwan stieg um 1,17 Prozent. Die Börse in Südkorea blieb geschlossen.

Zu den größten Gewinnern in Tokio gehörte der Baukonzern Toyo Engineering: Sein Papier legte 2,58 Prozent zu, nachdem eine Zeitung über einen bevorstehenden Großauftrag aus China berichtet hatte. Auch Stahlwerte stiegen. Die Papiere von Nippon Steel verteuerten sich um 1,03 Prozent. Im Laufe des Jahres betrug hier das Kursplus fast 63 Prozent. „Die Investoren erawrten, dass es eine weitere Konsolidierung in der Stahlindustrie geben wird“, sagte Hideyuki Suzuki von SBI Securities.

Am Donnerstag hatten Gewinnmitnahmen die US-Börsen belastet und die Leitindizes nach dem Rekordhoch vom Vortag ins Minus gedrückt. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte gab um 0,07 Prozent nach und schloss bei 12.501 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 notierte zum Handelsschluss um 0,15 Prozent im Minus bei 1424 Zählern, der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor 0,23 Prozent auf 2425 Punkte.

Der Euro kostete am Freitag im fernöstlichen Devisenhandel 1,3162 Dollar nach 1,3150 Dollar im späten New Yorker Handel. Die europäische Gemeinschaftswährung profitiere davon, dass von einer weiteren Zinserhöhung der Europäischen Zentralbank im kommenden Jahr ausgegangen werde, sagte Devisenmanager Nobuo Ibaraki von Nomura Trust and Banking.

Der Dollar notierte zum Yen kaum verändert bei 118,91 Yen. Nach Einschätzung von Händlern lief der Devisenhandel in Tokio allerdings nur gedämpft, weil viele Fondsmanager bereits zu den Feiertagen über den Jahreswechsel verreist waren.

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