Marktbericht
Asien-Börsen erholen sich weiter

Die asiatischen Aktienmärkte haben am Donnerstag nach positiven US-Vorgaben ihre Erholung fortgesetzt. Händler begründeten die Käufe mit den zumeist attraktiven Einstiegspreisen nach dem Ausverkauf der jüngsten Tage. Allerdings begrenzten Zinssorgen das Plus.

HB TOKIO. In Tokio schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 1,13 Prozent fester bei 14 470 Zählern. Der breiter gefasste Topix-Index legte bis Handelsschluss 1,35 Prozent auf 1 485 Zähler zu. Die Anleger waren offenkundig zu der Ansicht gelangt, die Kurse seien in den vergangenen Wochen so weit gefallen, dass sich ein Wiedereinstieg lohne, sagte Händler. „Die Aktienmärkte haben zu stark verloren“, sagte Yoku Ihara von Retela Crea Securities.

Banken-Aktien wie die von Mitsubishi UFJ Financial Group Inc. konnten deutlich zulegen, nachdem das Brokerhaus Merrill Lynch sein Rating für den Sektor angehoben hatte. Halbleiterunternehmen wie Advantest Corp. nahmen den positiven Trend ihrer US-Konkurrenten auf. Allerdings hielten die Zinssorgen an. Nach den jüngsten Inflationsdaten aus den USA rechneten alle von der Nachrichtenagentur Reuters befragten 20 US-Primärhändler mit einer weiteren Zinserhöhung durch die US-Notenbank (Fed) Ende Juni.

Auch an den Aktienmärkten in Südkorea, Hongkong, Taiwan und Singapur legten die Kurse überwiegend zu. In New York hatte die Wall Street am Vorabend fester geschlossen. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 1,03 Prozent höher bei 10 816 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500-Index legte 0,52 Prozent auf 1 230 Stellen zu. Der Nasdaq-Composite kletterte 0,65 Prozent auf 2 086 Punkte und verbuchte damit das erste Mal seit acht Tagen wieder Gewinne.

Im fernöstlichen Devisenhandel legte der Euro leicht zu auf 1,2610 Dollar. Der Dollar lag zum Yen bei 114,95 Yen und damit quasi unverändert zu seiner letzten US-Notiz. Viele Händler warten auf die Daten zur US-Kapitalbilanz, die am Donnerstag veröffentlicht werden sollten. Der Preis für ein Barrel US-Leichtöl kletterte etwas, blieb aber unter 70 Dollar je Barrel.

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