Marktbericht Asien
Fernost-Börsen schließen deutlich fester

Die Aktienmärkte in Fernost haben am Donnerstag deutliche Kursgewinne verzeichnet. Ein positive Bewertung japanischer Staatsanleihen durch die Rating-Agentur Moody's sorgte für gute Stimmung auf dem japanischen Börsenparkett.

HB SINGAPUR. Ungeachtet der jüngsten Kreditmarktkrise legte in Tokio die Finanztochter von Sony ein gelungenes Börsendebüt hin. Das Papier der Sony Financial beendete seinen ersten Handelstag etwa vier Prozent über dem Ausgabepreis. Es war der bislang größte Börsengang in Japan in diesem Jahr.

In Tokio schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 1,6 Prozent höher bei 17 458 Punkten und damit auf dem höchsten Stand seit knapp zweieinhalb Monaten. Der breiter gefasste Topix-Index notierte 1,2 Prozent höher bei 1677 Zählern. Kursgewinne verzeichneten auch die Börsen in Hongkong, Shanghai, Singapur und Taiwan. Der Markt in Südkorea schloss den dritten Tag in Folge auf einem Rekordhoch.

Positive Auswirkungen auf den japanischen Markt hatte die Entscheidung der Rating-Agentur Moody's, die Bewertung der Yen-Staatsanleihen auf A1 heraufzustufen. Hintergrund seien Erwartungen, dass die Regierung weitere Anstrengungen unternehmen werde, die hohe öffentliche Verschuldung zu reduzieren, hieß es in der Begründung. Ebenfalls im Fokus der Anleger stand die Zinsentscheidung der japanischen Notenbank: Diese beließ den Leitzins wie erwartet unverändert bei 0,5 Prozent.

Zu den Gewinnern in Tokio zählten die Aktien von Nintendo. Der Elektronikkonzern, der gemessen am Börsenwert zuletzt zum zweitgrößten Unternehmen Japans aufgestiegen war, will rechtzeitig vor Jahresende ein neues Geschicklichkeitsspiel für seine Konsole Wii auf den japanischen Markt bringen. Die Aktie schloss 5,3 Prozent höher. Auch die Aktien des Schifffahrtskonzerns Nippon Yusen KK legten um gut fünf Prozent zu.

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