Marktbericht Asien
Japanische Konzerne sorgen für gute Börsenstimmung

Gute Gewinnaussichten großer Unternehmen haben den asiatischen Börsen zu einem Aufschwung verholfen und einige Aktienkurse auf neue Höchststände getrieben.

HB SINGAPUR. Zuvor hatte die Wall Street eine starke Vorlage geliefert: Die Standardwerte erreichten dort ein Sechs-Jahres-Hoch.

In Tokio schloss Nikkei-Index der 225 führenden Werte 0,34 Prozent im Plus bei 17.114 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index legte 0,35 Prozent auf 1729 Zähler zu. Auch die Börsen in Hongkong, Singapur und Südkorea lagen im Plus. Taiwan tendierte im Minus.

Zu den Gewinnern gehörte der Chiphersteller Elpida Memory. Die Anleger waren optimistisch, dass das Unternehmen in diesem Geschäftsjahr in die Gewinnzone zurückkehrt. Elpida-Aktien legten um 1,37 Prozent zu auf 5190 Yen. Aktien des Wertpapierhandelshauses Daiwa Securities stiegen um 3,14 Prozent auf 1577 Yen. Der Konzern hatte am Vortag mitgeteilt, sein Quartalsgewinn habe sich beinahe verdreifacht.

„Die größte positive Überraschung war der Autohersteller Honda, der zusätzlich zu einem erfreulichen Ergebnis einen Plan für einen Aktiensplit bekannt gab“, sagte Susumu Abe von Mito Securities. Honda stiegen um 5,28 Prozent auf 8180 Yen.

Der Kurs des Dollar fiel zum Euro. Der Euro kostete 1,2453 Dollar nach 1,2444 Dollar am Vorabend im späten New Yorker Handel. Zum Yen lag der Dollar kaum verändert bei 114,62 Yen nach 114,72 Yen.

Den Dollar belastet nach wie vor die Forderung der sieben führenden Industriestaaten (G7) an China und andere asiatische Staaten, eine Verteuerung ihrer Währungen zuzulassen. Die Verbilligung des Dollars soll zum Abbau des Defizits in der US-Leistungsbilanz beitragen. „Marktteilnehmer spüren, dass die USA ihr Engagement für einen starken Dollar zurückfahren könnten“, sagte Devisenhändler Takehiko Jimbo von der Mitsubishi UFJ Trust Bank. „Ich glaube, dass der Dollar im Grunde genommen in der nahen Zukunft fallen wird.“

Der Ölpreis gab weiter leicht nach. US-Leichtöl wurde mit 71,85 Dollar je Barrel gehandelt. Die Feinunze Gold kostete mit 638,90 Dollar etwas weniger als in New York, wo ihr Preis um neun Dollar gestiegen war.

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