Marktbericht Asien
Nikkei auf höchstem Stand seit 2007

Während in Europa die Börsen in Weihnachtspause sind, machen die asiatischen Märkte ordentlich Dampf. Der Nikkei schloss erstmals seit Jahren über 16.000 Punkten, auch in China gab es ordentliche Gewinne.
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Gute Konjunkturdaten aus den USA haben die japanische Börse am Mittwoch beflügelt. Der Nikkei-Index stieg erstmals seit Ende 2007 über die Marke von 16.000 Punkten. Er schloss um 0,8 Prozent fester bei 16.009 Punkten. Der breiter gefasste Topix legte 0,1 Prozent auf 1258 Zähler zu.

In den USA sorgte ein überraschend starker Anstieg der Industrieaufträge für gute Stimmung und weckte Hoffnungen auf eine weltweite Erholung. Dazu kamen Spekulationen, die Einzelhandelsumsätze in Japan könnten vor der anstehenden Erhöhung der Mehrwertsteuer im April in Schwung kommen.

Auch an anderen asiatischen Aktienmärkten legten die Kurse zu. Der Index für die asiatischen Börsen außerhalb Japans notierte 0,03 Prozent fester. In China schloss der CSI300 0,7 Prozent im Plus. Dabei spielte eine Rolle, dass sich der Geldmarkt in der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft weiter entspannte. Viele Banken erhielten Steuern zurückerstattet.

Das verbesserte ihre Liquidität weiter, nachdem schon am Dienstag die Notenbank eingegriffen hatte. Zuvor hatte ein starker Anstieg der Geldmarktzinsen Sorgen vor einer neuerlichen Liquiditätsklemme in China geschürt.

In den USA verzeichneten die Börsen an Heiligabend Rekordkurse. Der Dow Jones legte 0,4 Prozent zu auf 16.357 Punkte - das ist der bisher höchste Schlusskurs. Der breiter gefasste S&P-500 gewann 0,3 Prozent auf 1833 Zähler. Die Technologiebörse Nasdaq gewann 0,2 Prozent auf 4155 Punkte. Auch die europäischen Börsen in London, Paris und Madrid hatten sich mit Gewinnen in die Weihnachtspause verabschiedet.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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