Marktbericht Asien
Nikkei-Index setzt von 18 000-Punkte-Marke ab

Die asiatischen Aktienmärkte haben am Donnerstag überwiegend positiv tendiert. In Japan gaben Hoffnungen auf positive Geschäftszahlen dem Leitindex Nikkei Auftrieb. Die Sorge über Auswirkungen der Krise am US-Hypothekenmarkt hat sich Analysten zufolge abgeschwächt.

HB SINGAPUR. In Tokio legte der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,56 Prozent auf 18.116 Punkte zu. Der breiter gefasste Topix-Index gewann 0,53 Prozent auf 1768 Zähler. Auch die Aktienmärkte in Südkorea, Hongkong, Singapur und China verbuchten Gewinne. Der Leitindex in Taiwan lag dagegen leicht im Minus.

Die Aktie des japanischen Pharmakonzerns Chugai verzeichnete einen Kurssprung von 4,2 Prozent, nachdem das Unternehmen robuste vorläufige Zahlen für das erste Halbjahr vorgelegt hatte.

Zu den Gewinnern gehörte auch die Speditionsfirma Kawasaki Kisen Kaisha, die einem Zeitungsbericht zufolge von kräftiger Nachfrage aus China und anderen Ländern profitiert hat. Ihr Papier legte 2,35 Prozent zu.

Ebenfalls in Erwartung guter Geschäftszahlen stieg der Aktienkurs von JFE Holdings um 4,42 Prozent, während Promise und Sanyo Shinpan von Spekulationen über eine Konsolidierung der Verbraucherkredit-Branche profitierten. Insgesamt seien die Gewinne aber auf eine begrenzte Zahl von Werten begrenzt geblieben, sagte Zenshiro Mizuno von Marusan Securities. Vor der Berichtssaison und der Oberhauswahl Ende des Monats verhielten sich die Anleger zurückhaltend.

Kursabschläge von 5,56 Prozent musste der Stromkonzern Tepco hinnehmen, nachdem eine Zeitung berichtet hatte, Tepcos nach einem Erdbeben vom Netz genommenes Atomkraftwerk werde womöglich mehr als ein Jahr lang lahm gelegt bleiben.

Den US-Börsen hatten am Mittwoch zurückhaltende Äußerungen des US-Notenbankchefs Ben Bernanke zur Konjunktur sowie anhaltende Sorgen um zweitklassige Hypothekenkredite zugesetzt. Zudem vermiesten enttäuschende Quartalsergebnisse im Technologie-Sektor den Investoren die Stimmung. Der Dow-Jones-Index schloss 0,38 Prozent schwächer bei 13 918 Punkte. Der S&P-500 verlor 0,21 Prozent auf 1 546 Zähler, die Nasdaq 0,47 Prozent auf 2 699 Punkte.

Der Euro hielt sich in Fernost nahe seinem Rekordhoch zur US-Währung und kostete 1,3791 Dollar nach 1,3803 Dollar im späten US-Handel. Zur japanischen Währung notierte er mit 168,21 Yen nach 168,19 Yen in den USA. Der Dollar wurde für 121,95 Yen nach 121,86 Yen gehandelt.

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