Marktbericht Asien
Schnäppchenjäger greifen in Tokio zu

Die Aktienbörse in Tokio hat am Mittwoch fester geschlossen, nachdem Anleger deutliche Kursrückgänge vom Vortag für Käufe nutzten.

HB TOKIO/HONGKONG. Der Nikkei-Index für 225 führende Werte legte um 87,97 Punkte oder 0,9 Prozent auf 9 840 Punkte zu. Am Vortag hatte der Leitindex den größten prozentualen Verlust seit etwa zweieinhalb Monaten erlitten. Der breiter gefasste Topix kletterte um 8,27 Punkte oder ebenfalls 0,9 Prozent auf 923 Punkte. Begrenzt wurden die Gewinne aber durch erneute Sorgen über die Erholung der US-Wirtschaft. Besonders Gefragt waren Papiere von Sanyo Electric, die mehr als 14 Prozent zulegten. Das Unternehmen hatte mitgeteilt, es habe große Automobilhersteller in den USA, Japan und Europa als Käufer für seine Lithium-Ionen-Batterien für Hybrid-Fahrzeuge gewonnen.

Auch die Aktien der Daiwa Securities Group und von KK DaVinci Holdings schlossen fester. Kreisen zufolge will der zweitgrößte japanische Broker sein Immobiliengeschäft durch eine Übernahme einer KK-DaVinci-Tochter ausbauen. Die Daiwa-Aktie kletterte um 0,5 Prozent, die KK-DaVinci-Aktie um 5,9 Prozent.

Die Börsen in Asien tendierten am Morgen allerdings uneinheitlich, Märkte wie Seoul, Taiwan, Südkorea, Singapur und Hongkong gaben nach. Hintergrund waren aktuelle Wirtschaftsdaten aus den USA. Diese schürten erneut die Sorge, dass eine Konjunkturerholung in der weltgrößten Volkswirtschaft nur schleppend in Gang kommen könnte.

Am Devisenmarkt tendierte der Dollar am Nachmittag schwächer bei 96,40-45 Yen, nach 96,59-62 Yen zum Handelsschluss am Dienstag. Der Euro notierte bei 1,3840-45 Dollar, nach 1,3858-61 Dollar zum Handelsschluss am Dienstag und bei 133,48-53 Yen nach 133,88-92 Yen am Vorabend.

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