Marktbericht Asien: Trotz US-Haushaltsstreit wenig Veränderung

Marktbericht Asien
Trotz US-Haushaltsstreit wenig Veränderung

Auch wenn die Börse in Tokio geschlossen hatte, ein wenig Bewegung gab es an den asiatischen Aktienmärkten dennoch. Beeindruckt hat vor allem das Problem des US-Haushaltsstreit.
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TokioDie asiatischen Börsen haben sich wegen der Weihnachtsfeiertage und des Haushaltsstreites in den USA am Montag kaum verändert gezeigt. Der MSCI-Index für Aktienmärkte außerhalb Japans stieg am frühen Morgen (MEZ) um 0,1 Prozent. Die Umsätze waren gering. Die Börsen in Japan waren wegen eines Feiertages geschlossen und nehmen am Dienstag den Betrieb wieder auf.

Im Streit zwischen Demokraten und Republikanern über die Steuerpolitik hoffen noch immer viele Marktteilnehmer auf eine Lösung. Am Wochenende zeichnete sich aber kein Kompromiss ab. Präsident Barack Obama und der republikanische Verhandlungsführer John Boehner sind in den Weihnachtsferien. Gibt es keine Einigung, drohen im kommenden Jahr Steuererhöhungen für praktisch alle Amerikaner und automatische Sparmaßnahmen. "Sollte es in letzter Minute eine Einigung geben, würden sie Investoren feiern", sagte der Analyst Lee Jae Hoon von Mirae Asset Securities. Ein Kompromiss erscheine aber schwierig.

An den Devisenmärkten wirkten sich Äußerungen des künftigen japanischen Ministerpräsidenten Shinzo Abe aus. Der konservative Politiker stellte am Wochenende erneut die Unabhängigkeit der Notenbank infrage und will erreichen, dass sich die Währungshüter eine Inflationsrate von zwei Prozent zum Ziel machen. Der Yen verlor an Wert und notierte bei 84,38 Dollar. Der Euro gab leicht nach und stand bei 1,3179 Dollar

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