Marktbericht Asien
US-Quartalszahlen beflügeln asiatische Börsen

Erleichterung bei Anlegern über US-Quartalszahlen aus dem Banken- und Technologiesektor haben am Donnerstag für Gewinne an den asiatischen Börsen gesorgt. Wie am Vorabend an der Wall Street standen auch in Tokio Technologie-Titel wie etwa TDK, Advantest oder Kyocera und die Papiere von Geldinstituten wie Mitsubishi UFJ Financial auf den Kauflisten.

HB SINGAPUR. In Tokio schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 1,9 Prozent fester bei 13 398 Zählern. Der breiter gefasste Topix legte 1,7 Prozent auf 1293 Stellen zu. Auch die Aktienmärkte in Südkorea, Hongkong Taiwan und Singapur verzeichneten Gewinne. Lediglich die Börse von Shanghai lag deutlich im Minus.

"Die Berichte von US-Konzernen sind allgemein besser als erwartet ausgefallen, obwohl Sorgen über die Entwicklung bei der Citigroup fortbestehen", sagte Yoku Ihara von Retela Crea Securities. Der starke Umsatz und die Bekräftigung des Gesamtjahres-Ausblicks beim weltgrößten Chiphersteller Intel wirkte den zweiten Tag in Asien nach und ließ die Anleger zu Technologieaktien greifen. Der TDK-Kurs schoss um über vier Prozent in die Höhe, Advantest-Aktien verteuerten sich um 5,1 Prozent. Die Papiere des Digitalkamera-Herstellers und Exportwerte-Schwergewichts Canon legten ebenfalls um 5,1 Prozent zu. Die Anteilsscheine von Japans größter Bank Mitsubishi UFJ Financial wurden um 2,7 Prozent höher gehandelt.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte hatte am Mittwoch den Handel in New York um 2,08 Prozent fester bei 12 619 Punkten beendet. Der breiter gefasste S&P-500 stieg um 2,27 Prozent auf 1364 Zähler. Der Nasdaq-Composite kletterte 2,8 Prozent auf 2350 Punkte.

Der Euro notierte am Donnerstag in Fernost kaum verändert nahe seines Rekordhochs zum Dollar. Er wurde mit 1,5939 Dollar bewertet nach 1,5949 Dollar im späten US-Handel. Der Dollar wurde bei 102,05 Dollar gehandelt nach 101,78 Dollar in den USA. Die europäische Gemeinschaftswährung notierte zum Yen bei 162,71 Yen nach 162,30 Yen zuletzt im US-Handel. Öl der US-Sorte WTI verteuerte sich zeitweise auf bis zu 115,21 Dollar je Fass, ehe es wieder auf knapp unter 115 Dollar nachgab.

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