Marktbericht
Asien verbucht bei dünnem Handel Gewinne

Die asiatischen Börsen haben am Dienstag vor allem dank der Kursgewinne an der Wall Street überwiegend fester geschlossen. Die Milliarden-Geldspritze für die US-Investmentbank Merril Lynch half Finanzwerten, während der zuletzt schwache Yen den Aktien japanischer Exportunternehmen Schub gab.

HB TOKIO. Wegen Weihnachten blieben die Märkte jedoch auch in zahlreichen asiatischen Ländern wie Hongkong und Singapur geschlossen. Der Euro bewegte sich kaum.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index schloss 1,9 Prozent fester bei 15.552 Punkten und damit auf dem höchsten Stand seit zwei Wochen. Der breiter gefasste Topix-Index gewann 1,8 Prozent auf 1496 Zähler. Zu den größten Gewinnern in Tokio zählten Sony-Aktien mit einem Plus von gut vier Prozent. Die Börse in Taiwan verbuchte ebenfalls leichte Gewinne, während die Aktien in Shanghai etwas nachgaben.

Die europäische Gemeinschaftswährung kostete 1,4395 Dollar. Ein Dollar kostete 114,17 Yen, ein Euro 164,33 Yen. Der Schweizer Franken tendierte bei 1,1584 Dollar beziehungsweise 1,6670 Euro.

Die US-Börsen profitierten am Montag von der Erklärung Merrill Lynchs, sich bis zu 6,2 Milliarden neues Kapital von dem Staatsfonds Temasek aus Singapur zu beschaffen. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte beendete den wegen des Heiligabends verkürzten Handel 0,73 Prozent im Plus bei 13.549 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500-Index gewann 0,81 Prozent auf 1496 Zähler. Der Technologie-Index Nasdaq stieg um 0,8 Prozent auf 2713 Punkte.

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