Marktbericht
Asiens Börsen dank positiver US-Vorgaben im Aufwind

Die asiatischen Börsen sind dank positiver Vorgaben aus den USA mit deutlichen Gewinnen in die neue Handelswoche gestartet. In Tokio profitierten die Märkte zudem von einem Zeitungsbericht, wonach China über seinen kürzlich geschaffenen Staatsfonds unter anderem in japanische Aktien investieren will.

HB TOKIO. Keine Entwarnung gab es für den arg gebeutelten Dollar, auch wenn er sich zum Euro etwas erholte. Viele Investoren befürchteten weitere Hiobsbotschaften im Zuge der US-Hypothekenkrise.

In Tokio schloss der Nikkei-Index der 225 führenden Werte am Montag 1,66 Prozent im Plus bei 15 135 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index ging 2,06 Prozent stärker aus dem Handel bei 1 467 Zählern. Die Märkte in Singapur, Hongkong Südkorea und Taiwan lagen ebenfalls klar im Plus. Lediglich Shanghai verzeichnete Verluste.

Im asiatischen Devisenhandel kostete der Euro 1,4826 Dollar nach 1,4835 Dollar im späten New Yorker Freitagshandel. Zur japanischen Währung notierte der Dollar bei 108,50 Yen. Der Euro lag bei 160,87 Yen. Der Preis für ein Barrel US-Rohöl bewegte sich nahe dem Rekordhoch von 100 Dollar.

"Die Nachricht über China ist positiv für die japanischen Aktien, selbst mittel- bis langfristig, weil das auf das Auftauchen eines neuen asiatischen Investors mit riesigen Finanzmitteln hindeutet, während sich europäische und US-Investoren hier zurückhalten, was den aktiven Handel angeht“, sagte Mitsushige Akino von Ichiyoshi Investment.

Für gute Stimmung unter den Anlegern sorgte aber auch der gute Auftakt des Weihnachtsgeschäftes in den Vereinigten Staaten, der insbesondere Exportwerten zugute kam. Canon -Papiere etwa stiegen um knapp 2,6 Prozent. Sony -Aktien verteuerten sich um 4,56 Prozent. Der Unterhaltungselektronik-Hersteller profitierte dabei auch von einer Heraufstufung durch Analysten. Die Papiere von Autobauern zählten ebenfalls zu den Gewinnern. So stiegen Honda -Anteilscheine um fast zwei Prozent.

Experten betonten allerdings auch, dass nach wie vor nicht klar sei, wie sich die Hypothekenkrise in den USA weiterhin auswirken werde. Was die Entwicklung der weltgrößten Volkswirtschaft angehe, gebe es noch jede Menge Unsicherheiten, sagte Nagayuki Yamagishi von Mitsubishi UFJ Securities. Daher würden die in dieser Woche anstehenden US-Konjunkturdaten aufmerksam verfolgt.

Der Dow-Jones -Index der Standardwerte war am Freitag mit einem Plus von 1,42 Prozent aus dem - verkürzten - Handel gegangen. Der breiter gefasste S&P-500 notierte 1,69 Prozent höher und der Index der Technologiebörse Nasdaq 1,34 Prozent.

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