Marktbericht
Asiens Börsen schließen im Minus

Gewinnmitnahmen und der niedrige Ölpreis haben die Tokioter Börse am Dienstag ins Minus gedrückt. Eine Herabstufung des Elektronik-Konzerns Sony veranlasste einige Anleger zum Verkauf des Papiers. Unter dem günstigen Ölpreis litten vor allem Energiewerte wie die japanische Inpex.

HB TOKIO. In Tokio schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,08 Prozent schwächer bei 16 242 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index verlor 0,45 Prozent auf 1617 Zähler. Auch die Börsen in Taiwan, Hongkong und Singapur gaben nach. Lediglich der Index in Südkorea legte zu.

„Momentan wollen die Anleger einen Teil ihrer jüngsten Gewinne einstreichen“, sagte Katushiko Kodama von Tokyo Securities über den japanischen Aktienhandel. „Es besteht die Besorgnis, dass sich der Markt etwas überhitzt hat.“

Zu den Verlierern gehörte unter anderem Sony. Die Aktien des Elektronikkonzerns fielen den vierten Handelstag in Folge, nachdem eine Herunterstufung durch Goldman Sachs das Vertrauen der Investoren in den Konzern weiter schmälerte. Sony war jüngst durch eine Rückrufaktion von Laptop-Akkus unter Druck geraten. Die Aktien verbuchten am Dienstag ein Minus von 2,75 Prozent.

Ebenfalls zu den Verlierern zählten die Inpex-Aktionäre, deren Anteilsscheine sich um rund 3,8 Prozent verbilligten. Der Preis für US-Leichtöl lag weiterhin unter der Marke von 61 Dollar das Barrel, nachdem er im Juli ein Allzeithoch von 78,40 Dollar erreicht hatte.

Bei den Devisen präsentierte sich der Euro in Fernost etwas fester: Die europäische Gemeinschaftswährung kostete 1,2756 Dollar nach 1,2737 Dollar am Vorabend in New York. Händler sagten, der Euro werde gestützt durch die Erwartung, dass die Europäische Zentralbank (EZB) die Zinsen am Donnerstag voraussichtlich um weitere 25 Basispunkte auf dann 3,25 Prozent anheben werde.

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