Marktbericht
Autotitel verhindern in Tokio größeres Minus

Die Tokioter Börse hat am Dienstag leichter geschlossen. Die meisten anderen asiatischen Indizes wurden jedoch von Gewinnen bei Exporttiteln gestützt. Hintergrund für das Plus etwa bei Aktien von Autoherstellern war der deutliche Anstieg des Dollar zum Yen.

HB TOKIO. Der Euro sank indes in Fernost unter die Marke von 1,20 Dollar auf rund 1,1990 Dollar. Am Vorabend in New York hatte die Gemeinschaftswährung noch 1,2016 Dollar gekostet. Der Ölpreis lag mit 63,86 Dollar je Barrel (rund 159 Liter) kaum verändert. Am Vortag hatte sich Öl wegen befürchteter Schäden angesichts eines neuen Tropensturms in den USA wieder verteuert. Jüngsten Wettervorhersagen dürfte der Sturm „Wilma“ die Ölanlagen im Golf von Mexiko aber verschonen.

In Tokio schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,36 Prozent im Minus bei 13.352 Zählern. Der breiter gefasste Topix-Index tendierte bei Handelsschluss kaum verändert bei 1392 Zählern und gab damit seine Gewinne wieder ab. Der breitere Markt wurde von Aktien aus der Exportbranche gestützt, die vom Anstieg des Dollars zum Yen profitierten. Die US-Währung stieg in Tokio in der Spitze auf 115,39 Yen - der höchste Stand seit September 2003. Im Verlauf lag der Dollar bei 115,34 Yen.

Zugute kam dies etwa den Titeln des Auto-Herstellers Toyota Motor, die sich um 0,4 Prozent verteuerten. Der Nikkei hingegen wurde von Zweifeln an den Ergebnissen im Technologiesektor belastet. So verbilligten sich die Anteilsscheine von Advantest um 1,4 Prozent.

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