Marktbericht: Börse Frankfurt
Dax beendet Handel deutlich unter Tageshoch

Der deutsche Aktienindex Dax ist nach einem wechselvollen Handelsverlauf mit minimalen Gewinnen in das Wochenende gegangen. Nachdem am Freitag zunächst der Verfall von Optionen am Terminmarkt den Leitindex ins Minus gedrückt hatte, gaben im späteren Handelsverlauf vor allem der weiter sinkende Ölpreis und parallel dazu steigende Dollar wieder Auftrieb.

HB FRANKFURT. Der Dax schloss mit plus 0,06 Prozent auf 6 446,02 Zähler. Im Wochenverlauf fiel er damit um 1,8 Prozent. Der MDax ging mit einem Aufschlag von 0,56 Prozent auf 8 409,81 Zähler aus dem Tag. Der TecDax stieg sogar um 1,89 Prozent auf 788,43 Zähler.

"Die Konjunkturdaten aus den USA fielen durchwachsen aus, doch Ölpreis und Dollar haben den Dax schließlich gestützt", sagte Robert Halver, Leiter Kapitalmarktanalyse der Wertpapierhandelsbank Baader. "Anlagen in reale Güter wie Öl oder Gold werden zurzeit wieder zunehmend unattraktiv und das stabilisiert letztlich den Aktienmarkt, auch wenn insgesamt an der Konjunkturfront keine Aufhellung in Sicht ist."

Exportorientierte Titel wie Autowerte zählten erneut zu den größten Profiteuren der Entwickung. Die Papiere von BMW stiegen um 2,42 Prozent auf 29,58 Euro und für die Titel von MAN ging es um 2,64 Prozent auf 66,93 Euro nach oben.

Für die Aktie des Nutzfahrzeugherstellers und Maschinenbauunternehmens verwiesen Händler zudem auf einen positiven Analystenkommentar als Impulsgeber. Ein allgemeiner Treiber für die wohl auch künftig insgesamt positive Kursentwicklung der Aktie sei vor allem die besser als erwartete finanzielle Entwicklung im weltweit schwächelnden Lastwagen-Geschäft, schrieben die Experten von Goldman Sachs.

Von der günstigen Ölpreis-Entwicklung profitierten vor allem die Titel der Lufthansa , die 1,97 Prozent auf 15,29 Euro gewannen. Bis zum Abend war der US-Ölpreis unter 112,00 Dollar gefallen. Zudem kommt laut "Handelsblatt" in die seit Monaten auf Eis liegende Konsolidierung der deutschen Luftfahrtbranche wieder Bewegung.

Die angestrebte Fusion der von Deutschland aus operierenden Tuifly mit Germanwings könne bis zum Jahresende erreicht werden, habe Peter Long, Vorstandschef des Touristikkonzerns Tui Travel , am Donnerstag bei der Präsentation der Halbjahreszahlen gesagt. Lufthansa wollte die Aussage offiziell nicht kommentieren. Tui-Aktien legten um 1,41 Prozent auf 14,43 Euro zu.

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