Marktbericht: Börse Frankfurt
Dax legt mehr als drei Prozent zu

Der Handel in Frankfurt kam am Nachmittag richtig in Schwung. Zum Schluss lag der deutsche Leitindex deutlich im Plus. Vor allem Aktien aus der Automobilbranche stimmten die Anleger hoffnungsfroh. Außerdem legten Bankaktien nach dem Urteil einer besonders beachteten Analystin zu. Schlecht sah es dagegen für K+S aus.

HB FRANKFURT. Die Aussicht auf einen positiven Verlauf der Berichtssaison hat die Kauflaune der deutschen Aktienanleger am Montag deutlich angefacht. Der Dax machte seine Verluste vom Freitag mehr als wett und schloss über der Marke von 4 700 Punkten. Am Ende stand ein sattes Plus von 3,2 Prozent auf 4 722 Punkte zu Buche. Für den MDax mittelgroßer Werte ging es um 2,1 Prozent auf 5 577 Zähler nach oben. Der technologielastige TecDax stieg um 2,5 Prozent auf 626 Punkte.

Bankenwerte zogen kräftig an. Deutsche Bank und Commerzbank gewannen jeweils gut vier Prozent. Marktanalyst Heino Ruland von Ruland Research verwies als Antrieb auf eine Studie der populären Analystin Meredith Whitney. Diese bezeichnete die Titel von Goldman Sachs als besondere aussichtsreich in einem Bärenmarkt und erhöhte ihre Einschätzung für die Papiere von "Neutral" auf "Buy".

Whitneys Worte werden deshalb ernst genommen, weil sie im vergangenen Jahr als erste Expertin auf die prekäre Lage der Citigroup aufmerksam gemacht hatte. Ihr kritischer Report mit der Überschrift "Ist Citigroups Dividende sicher?" sorgte an der Wall Street für Furore. Seitdem gilt sie treffsicheres Orakel für Bankaktien.

Die US-Investmentbank Goldman legt am Dienstag ihre Zahlen für das zweite Quartal vor. Erfreulich fiel Händlern zufolge bereits das Zahlenwerk des niederländischen Elektronikkonzerns Philips aus. Auch dieses habe die Hoffnungen der Investoren auf positive Überraschungen im Zuge der laufenden Berichtssaison genährt.

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