Marktbericht: Börse Frankfurt
Dax scheitert knapp an der 5 000er-Marke

Der Dax kann die Gewinne der letzten Tage halten und liegt zum Börsenschluss leicht im Plus. Während des Handelstages nahm der Index mehrmals Kurs auf die Marke von 5 000 Punkten, scheiterte aber knapp. Besonders die Porsche-Aktie bereitete den Anlegern Freude.

HB FRANKFURT. Am Ende hat es doch nicht gereicht. Der Dax kletterte mehrmals bis kurz unter die Marke von 5 000 Punkten und ging schließlich mit einem Plus von 0,58 Prozent auf 4 957 Punkten aus dem Handel. Dies ist bereits der vierte Anstieg in Folge. Das Xetra-Handelsvolumen lag bei 93,9 (Mittwoch: 102,8) Millionen Aktien. Der Umsatz betrug 2,67 (2,86) Milliarden Euro. Der MDax legte um 0,68 Prozent auf 5 872 Zähler zu und für den TecDax ging es um 0,88 Prozent auf 648 Punkte nach oben.

"Die Stimmung der Anleger hat in dieser Woche klar vom Negativen ins Positive gedreht", sagte Stefan Söllner, Händler bei der Postbank, mit Blick auf die positiv gestartete US-Berichtssaison. An diesem Donnerstag übertraf die Bank JPMorgan mit einem weiteren Milliardengewinn im zweiten Quartal die Analystenprognosen.

Negative Aspekte wie die Schieflage des US-Finanzierers CIT Group oder der unerwartet starke Rückgang des Geschäftsklimas in der Region Philadelphia im Juli jedoch würden ignoriert, meinte der Börsianer. Beachtung habe aber die Meldung gefunden, dass in den USA die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche überraschend gefallen sei.

Die Aktien der Deutschen Bank konnten indes nicht von den überraschend starken JPMorgan-Ergebnissen profitieren und verloren 0,90 Prozent auf 47,97 Euro. Allerdings warnten die Amerikaner, die Kreditqualität bei Hypotheken und Kreditkarten verschlechtere sich schneller als erwartet.

Im Tauziehen um Porsche und Volkswagen war unterdessen noch kein Ende abzusehen. Dass sich die Porsche-Eigner der "FTD" zufolge grundsätzlich auf ein Modell für einen integrierten Konzern geeinigt hätten, wurde mittlerweile dementiert. Für Porsche ging es daraufhin um 4,33 Prozent auf 52,48 Euro hoch, VW-Stämme gewannen 1,12 Prozent auf 255 Euro. Die Vorzüge fielen um 0,05 Prozent auf 57,99 Euro. Zudem kamen zeitweise Gerüchte um ein Gebot von Katar in Höhe von 65,00 Euro je Porsche-Aktie auf. Analyst Tim Schuldt von der Investmentbank equinet zufolge kann derzeit Gerüchten nicht getraut werden. "Man merkt, dass alle Beteiligten die Presse mit vermeintlichen Insiderinformationen ausnutzen. Eine Einschätzung zu geben, ist bei der Geschwindigkeit, mit der sich die Lage ändert, fast nicht möglich", sagte der Experte.

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