Marktbericht: Börse Frankfurt
Dax schließt im Minus

Schwache Vorgaben aus den USA und zahlreiche Gewinnmitnahmen haben den Dax belastet. Nach zwischenzeitlichen Gewinnen verzeichnete der Index zum Schluss leichte Verluste. Bei vielen Börsianern herrscht Ratlosigkeit darüber, wie es mit dem Dax weitergeht.

FRANKFURT. Nachdem der Dax zeitweise die Marke von 4 900 Punkten übersprang, hängte er sich am Nachmittag an die Entwicklung der US-Leitindex Dow Jones. Mit minus 0,3 Prozent auf 4 854 Punkten ging das deutsche Börsenbarometer schließlich aus dem Handel. Der MDax büßte 1,29 Prozent auf 5 611 Zähler ein. Der TecDax gewann dagegen 1,2 Prozent auf 610 Punkte.

Seit rund einer Woche schwankt der Dax um 4 900 Punkte. "Je häufiger der Markt an den 5 000 Punkten abprallt, desto schwieriger dürfte es aber werden, sie zu überspringen", sagte ein Händler. Börsianern zufolge herrscht allerdings Ratlosigkeit darüber, welche Richtung der Dax einschlagen wird. Zwar rechneten viele Marktteilnehmer mit einem Rückschlag, nachdem der Dax seit seinem Tief von Anfang März knapp 1 300 Punkte zugelegt hat. Allerdings kämen weiterhin Investoren an den Markt zurück. "Es sind immer noch viele Anleger unterinvestiert, die jeden Rücksetzer nutzen, um auf den fahrenden Zug aufzuspringen", sagte ein Börsianer.

Schockiert reagierte der Markt auf die Ankündigung des Stahlkonzerns ThyssenKrupp, im laufenden Geschäftsjahr rote Zahlen zu schreiben. "Das war so nicht erwartet worden", sagte ein Händler. Die Aktien waren mit einem Minus von 6,4 Prozent schwächster Dax-Wert. Die Titel des Konkurrenten Salzgitter gaben 5,1 Prozent nach. Schon zu Wochenbeginn waren die konjunktursensiblen Aktien von Stahlkonzernen verkauft worden.

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