Marktbericht: Börse Frankfurt
Dax trotz Schlussspurt im Minus

Der Dax hat seine Verluste im Schlepptau der Wall Street eingegrenzt, schaffte es aber nicht ins Plus. Eine Gewinnwarnung von Daimler drückte auf die Stimmung. Autoaktien gehörten zu den schwächsten Werten.

HB FRANKFURT. Der Leitindex beendete den Handel 1,1 Prozent niedriger bei 4 519 Punkten. Nach einer Gewinnwarnung von Daimler hatte das Minus noch bei rund vier Prozent gelegen. Europaweit drückte die Sorge vor den Folgen der Konjunkturschwäche für die Gewinne der Unternehmen die Stimmung.

Das bekamen vor allem Konsumwerte wie Metro zu spüren, aber auch Finanztitel verzeichneten erneute Kursverluste. Auftrieb bekamen hingegen Energiewerte, nachdem der Preis für ein Fass US-Leichtöl um 3,5 Prozent auf 69,15 Dollar stieg. Das feuerte vor allem die US-Börsen an: Zum Handelsschluss in Europa lag der Dow-Jones zwei Prozent im Plus, der Nasdaq-Composite gewann 0,5 Prozent.

Im europäischen Stoxx50 waren die Aktien von BP mit einem Plus von fünf Prozent die größten Gewinner. Insgesamt schloss der Stoxx50 nach starken Schwankungen unverändert bei fast 2 226 Punkten.

Autowerte gehörten zu den schwächsten Werten, nachdem der Branchenriese Daimler zum zweiten Mal in diesem Jahr seine Gewinnprognose senkte. Zudem soll das Aktienrückkaufprogramm ausgesetzt werden. Die Aktien von Daimler legten eine Achterbahnfahrt hin und beendeten den Handel 1,3 Prozent im Minus. Der europäische Autobranchenindex fiel um 4,8 Prozent.

Auch Rheinmetall musste wegen der schwächelnden Automobilzuliefer-Sparte seine Jahresprognose senken. Die im Nebenwerteindex MDax notierten Aktien stürzten um knapp zwölf Prozent ab. "Es hagelt hier Gewinnwarnungen, die Leute sind deshalb extrem nervös", sagte ein Börsianer.

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