Marktbericht: Börse Frankfurt: Erholung verpufft – Dax schließt schwach

Marktbericht: Börse Frankfurt
Erholung verpufft – Dax schließt schwach

Der deutsche Aktienmarkt beendete den Handel trotz anfänglicher Gewinnen im Minus. Schlechte Nachrichten kamen aus den USA, wo Microsoft schlechte Zahlen vorlegt hatte und die Zahl der Baubeginne dramatisch eingebrochen war. Wenigstens konnten sich Bankaktien etwas erholen.

HB FRANKFURT. Der Mini-Aufschwung am deutschen Aktienmarkt währte nur kurz. Nach anfänglichen Kursgewinnen rutschte der Dax am Nachmittag ins Minus. Das Börsenbarometer verlor bis zum Schluss rund ein Prozent auf 4 219 Punkte. Der MDax schloss bei minus 1,1 Prozent auf 4 880 Punkten und der TecDax gab 0,6 Prozent auf 457 Zähler nach.

Schwache US-Konjunkturdaten verderben die Stimmung. In den USA fielen die Baugenehmigungen und -beginne im Dezember schwächer aus, als vom Markt erwartet. Die Zahlen zu den wöchentlichen Erstanträgen für Arbeitslosenhilfe, die besser ausfielen als erwartet, konnten dies nicht ausgleichen. Um die Mittagszeit hatten schon schwache Zahlen von Nokia Sorgen bereitet.

Im Dax zählten Aktien von Infineon Technologies mit minus 4,67 Prozent auf 0,715 Euro zu den schwächsten Werten. Die Infineon-Tochter Qimonda braucht zum Überleben noch mehr frisches Geld. Qimonda habe in den Verhandlungen über staatliche Bürgschaften mitgeteilt, dass es kurzfristig einen zusätzlichen Finanzbedarf von 300 Millionen Euro gebe, erfuhr die dpa aus Finanzkreisen.

Finanztitel waren indes stark gefragt. Die Aktien der Allianz stiegen mit plus 4,16 Prozent auf 62,83 Euro an die Index-Spitze. Die Titel profitierten nach Einschätzung eines Händlers davon, dass der Versicherungskonzern sein Geschäft in Japan weniger als ein Jahr nach seinem dortigen Markteintritt bremsen will.

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