Marktbericht Börse Frankfurt - vorbörslich
Dax: Schwache Vorgaben zum Wochenschluss

Die Vorgaben aus Asien und den USA für den Freitag sind schlecht: An der Wall Street gaben die großen Indizes nach Handelsschluss in Europa weiter nach, während in Tokio der Nikkei-Index über zwei Prozent niedriger notierte. Mit BMW senkte ein weiterer Dax-Konzern seine Jahresprognose.

HB FRANKFURT. In der vorigen Woche hatten dies Daimler und Münchener Rück schon getan. Banken und Broker sagten somit einen Dax-Rückgang um 0,5 Prozent voraus, nachdem der Leitindex am Abend mit 6479,56 Zählern 0,3 Prozent höher geschlossen hatte.

Finspreads taxierte den Dax am Morgen um 0,50 Prozent schwächer auf 6 447 Zählern. Nach den Zahlen vom Vorabend richten sich die Blicke zunächst auf die Deutsche Börse und die Zahlen von Linde und BMW, bevor am Nachmittag der US-Arbeitsmarktbericht das Geschehen bestimmen wird. Die als Indikator geltenden ADP-Beschäftigungsdaten waren leicht gestiegen.

Am Vorabend hatte in New York der Dow-Jones-Index seine Verluste im Spätgeschäft mehr als verdoppelt und mit einem Abschlag von 1,8 Prozent geschlossen. An der Nasdaq drehte der Nasdaq-Composite leicht ins Minus und verlor 0,2 Prozent, nachdem er zuvor noch 0,6 Prozent höher notiert hatte.

Der US-Ölpreis ist am Freitag im asiatischen Handel unter die Marke von 124 Dollar gefallen. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im September wurde mit 123,70 Dollar gehandelt - das sind 38 Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im September sank um 45 Cent auf 123,53 Dollar.

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