Marktbericht Börse New York
Konjunkturdaten beflügeln US-Börsen

Hoffen auf ein Ende der Flaute: Positive Konjunkturdaten haben den Börsen am Mittwoch Auftrieb gegeben. Für Erleichterung bei den Anlegern sorgten auch Äußerungen eines Zentralbank-Vertreters. Der steigende Ölpreis trieb die Aktien von Energieunternehmen nach oben.

HB NEW YORK. Laut dem Vertreter der Fed wird sich die Inflation im Jahresverlauf und im kommenden Jahr wohl abschwächen. Dies würde die Gefahr von Zinserhöhungen mildern. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte ging mit einem Plus von 0,8 Prozent bei 11 502 Punkten aus dem Handel. Dabei bewegte sich der Index im Handelsverlauf zwischen 11 412 und 11 554 Zählern. Der breiter gefasste S&P-500-Index gewann 0,8 Prozent auf 1281 Punkte. Der Nasdaq-Composite kletterte um 0,9 Prozent auf 2382 Punkte. Den deutschen Aktienmarkt hatte dagegen die Angst vor einer Rezession weiter im Griff: Der Dax schloss 0,3 Prozent im Minus bei 6321 Punkten. Die besser als erwartet ausgefallenen US-Auftragseingänge dämmten den Verlust jedoch.

Die Bestellungen von langlebigen Gütern legten im Juli um 1,3 Prozent zu - Börsianer hatten mit einer Stagnation gerechnet. Zu dem Anstieg trug auch die Nachfrage nach Verkehrsflugzeugen bei, wovon die Aktie des Flugzeugbauers Boeing profitierte und 1,7 Prozent anstieg.

Die Konjunkturdaten verdrängten den Pessimismus wegen des höheren Ölpreises, sagte Michael James, Händler bei Wedbush Morgan. Der Preis für US-Öl kletterte um 1,8 Prozent auf über 118 Dollar und wurde dabei von der Furcht vor einer Verknappung wegen des karibischen Tropensturms "Gustav" und der Georgien-Krise getrieben.

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