Marktbericht: Börse New York
Nikkei leicht im Plus

Der Nikkei legt bis zu Börsenschluss leicht zu. Nach den Quartalszahlen von Google und IBM landeten vor allem Technologietitel auf dem Einkaufszettel der Anleger. Sony-Aktien legten deutlich zu.

HB TOKIO. Google und IBM bewegen die asiatischen Märkte. Die positiven Zahlen aus der US-Technologiebranche haben den asiatischen Börsen am Freitag vielerorts aber nicht ins Plus verhelfen können. Während der Nikkei-Index mit leichten Gewinnen schloss, verbuchten viele andere Leitindizes Verluste. In Japan drückten Sorgen über den Bankensektor und über die Zukunft von Japan Airlines die Kurse. In Tokio schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index mit einem Plus von 0,2 Prozent bei 10 258 Zählern. Der breiter gefasste Topix-Index verlor 0,3 Prozent auf 901 Punkte. Auch die Aktienmärkte in Südkorea, Hongkong, und Singapur tendierten im Minus, während sich die Kurse in Taiwan und China leicht im Plus hielten.

In den USA hatten die Börsenschwergewichte Google und IBM nach Börsenschluss Quartalszahlen vorgelegt, mit denen sie die ohnehin hohen Erwartungen noch übertrafen. Zudem offenbarten die Ergebnisse eine allmählich anziehende Nachfrage von Unternehmen wie Privatkunden. Zu den Profiteuren gehörte Sony, dessen Kurs um 1,9 Prozent anzog. Gewinne verbuchten auch Einzelhändler und Pharmafirmen.

Größtes Sorgenkind der japanischen Märkte blieb die infolge eines Nachfrageeinbruchs unter Geldnot leidende Japan Airlines (JAL). Es gebe zunehmende Sorgen, ob dem Konzern eine Pleite von der Art des US-Autobauers General Motors drohe, sagte ein Fundmanager. Die JAL-Aktie verlor zeitweise elf Prozent und schloss 10,5 Prozent im Minus.

Die Turbulenzen des Luftfahrtunternehmens belasteten wegen Spekulationen über Größe und Details eines möglichen Rettungspakets auch die Aktien von Banken. Hinzu kamen Gewinnmitnahmen, nachdem die Ergebnisse der US-Institute Goldman Sachs und Citigroup hinter den Erwartungen zurückblieben. Der Kurs der größten japanischen Bank Mitsubishi UFJ Financial Group gab um 3,3 Prozent nach, der des Konkurrenten Mizuho Financial Group 0,6 Prozent. Sumitomo Mitsui Financial Group büßte 1,9 Prozent ein.

US-Leichtöl kostete nach dem Rückgang der US-Vorräte zeitweise mehr als 78 Dollar je Barrel, so viel wie zuletzt vor einem Jahr.

Der Euro kostete in Fernost 1,4918 Dollar nach 1,4943 Dollar im späten US-Handel. Zur japanischen Währung notierte er mit 135,64 Yen nach 135,31 Yen in den USA. Der Dollar wurde für 90,92 Yen nach 90,55 Yen im späten US-Geschäft gehandelt.

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