Marktbericht: Börse New York
Paulson und Best Buy stürzen US-Börsen ins Minus

Neue Konjuntursorgen und die von Finanzminister Henry Paulson angekündigte Neuausrichtung des Bankenrettungspakets der US-Regierung haben die US-Börsen tief ins Minus gedrückt. Der düsterere Ausblick von Amerikas größter Elektronikmarktkette Best Buy schürte die Furcht vor einem tiefen Abschwung der Wirtschaft. Allerdings gab es auch Gewinner.

HB NEW YORK. Der Kurswechsel bei der Verwendung der US-Staatshilfen für die Bankenbranche verunsicherte die Anleger zusätzlich und belastete vor allem Finanzwerte.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte ging mit einem Abschlag von 4,7 Prozent auf 8282 Punkte aus dem Handel. Im Verlauf pendelte er zwischen 8648 und 8265 Stellen. Der breiter gefasste S&P-500 gab 5,2 Prozent auf 852 Zähler nach. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor ebenfalls 5,2 Prozent auf 1499 Punkte und schloss auf dem tiefsten Stand seit Mai 2003. In Frankfurt hatte der Dax im Sog der Wall Street knapp drei Prozent im Minus bei 4620 Zählern geschlossen.

Die Ankündigung von Finanzminister Henry Paulson, das ursprünglich für die Übernahme von weitgehend wertlos gewordenen Hypothekenkrediten aufgelegte Bankenrettungspaket auf zusätzliche Finanzspritzen für andere Finanzinstitute auszudehnen, führte am Markt zu Sorgen, dass weit mehr Unternehmen in Schwierigkeiten stecken als bislang vermutet. Einige Marktteilnehmer befürchteten zudem, dass die neuen Regierungspläne zu weitreichenderen Staatsbeteiligungen im Bankensektor führen, was für Anleger einen Wertverlust ihrer Aktien zur Folge haben könnte. Auch weitere Hilfen für die strauchelnde Autobranche schloss die Regierung nicht aus. Paulson drängte die Banken zudem dazu, die Kredithähne aufzudrehen, um eine tiefe Rezession zu verhindern.

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