Marktbericht: Börse New York
US-Börsen schließen mit Verlusten

Düstere Aussichten und wenig Hoffnung auf eine schnelle Bewilligung von Staatshilfen für die drei großen Autobauer haben die US-Börsen am Donnerstag belastet. Insbesondere negative Ausblicke von Börsenschwergewichten wie Adobe, AT&T und Merck & Co. vermiesten den Anlegern die Stimmung.

HB NEW YORK. Der sinkende Ölpreis wie eine Flut von Ankündigungen zu Stellenstreichungen verstärkten zudem die Furcht vor einer Beschleunigung des Wirtschaftsabschwungs. Investoren bezweifelten, dass die jüngsten Zinssenkungen in Europa ausreichen, um der Wirtschaft wieder auf die Beine zu helfen.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte ging mit einem Minus von 2,5 Prozent bei 8376 Punkten aus dem Handel. Dabei pendelte er im Tagesverlauf zwischen 8259 und 8631 Zählern. Der breiter gefasste S&P-500-Index gab 2,9 Prozent auf 845 Stellen nach. Der Index der Technologiebörse Nasdaq fiel 3,1 Prozent auf 1445 Punkte. Die höchste Zinssenkung seit der Einführung des Euro konnte die Anleger auch in Frankfurt nicht zurück an den deutschen Aktienmarkt locken: Der Dax schloss nach einem umsatzarmen Handel mit 4564 Punkten rund 0,1 Prozent schwächer.

In New York machten sich die Anleger offenbar nicht viel Hoffnung auf eine schnelle Bewilligung von Staatshilfen für die drei großen US-Autobauer. Während die Konzerne bei der möglicherweise entscheidenden Anhörung im Kongress um eine Finanzspritze warben, verloren GM-Titel über 16 Prozent. Ford-Aktien verbilligten sich um 6,7 Prozent.

Die Aktien von Energieunternehmen wie Exxon Mobil litten unter dem sinkenden Ölpreis. Dieser fiel am Donnerstag unter 44 Dollar und damit auf den niedrigsten Stand seit vier Jahren. Die Papiere von Exxon Mobil gaben 3,4 Prozent nach, die von Chevron um vier Prozent.

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