Marktbericht: Börse New York
Wall Street verliert weiter an Boden

Neue Daten, die den desolaten Zustand der US-Wirtschaft bestätigten, haben im vorweihnachtlichen US-Börsen-Handel für fallende Kurse gesorgt. Die US-Börsen haben bei niedrigen Umsätzen im Minus geschlossen. Die heftigen Verluste bei den Autobauern Ford und General Motors setzten sich fort, für eine Überraschung sorgte Linux-Anbieter Red Hat.

HB NEW YORK. Die US-Aktienmärkte haben am Dienstag im vorweihnachtlichen Handel angesichts der Sorgen über die schwache Konjunktur erneut an Boden verloren. Neue Daten bestätigten, in welch desolatem Zustand sich die US-Wirtschaft befindet. Die Umsätze blieben wie am Vortag niedrig, da sich Investoren im ablaufenden Jahr nicht mehr großartig engagieren wollten.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte ging mit einem Minus von 1,2 Prozent mit 8419 Punkten aus dem Handel, nachdem er zwischen 8604 und 8391 Zählern gependelt war. hatte. Der breiter gefasste S&P-500 verlor ein Prozent auf 863 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq rutschte um 0,7 Prozent auf 1521 Punkte. Am deutschen Aktienmarkt schloss der Dax 0,2 Prozent tiefer bei 4629 Zählern.

Das US-Bruttoinlandsprodukt war nach endgültigen Zahlen im dritten Quartal wie von Volkswirten erwartet um 0,5 Prozent geschrumpft. Die Hausverkäufe im November fielen dagegen schwächer aus als erwartet. Einige Analysten zeigten sich vor allem besorgt darüber, dass der Bestand an unverkauften Häusern weiter zunimmt und damit eine Erholung am Immobilienmarkt - wo die Krise ihren Anfang nahm - noch nicht abzusehen ist. Eine neue Umfrage schürte zudem die Furcht, dass der US-Einzelhandel in diesem Jahr ein schwaches Weihnachtsgeschäft verbuchen muss.

Auf den Verkaufslisten der Börsianer standen etwa die Aktien des Glückwunschkartenproduzenten American Greetings mit einem Kursabschlag von rund 35 Prozent. Das Unternehmen hatte zuvor einen Verlust für das dritte Quartal ausgewiesen. Zudem gab der Konzern angesichts der sich verschlechternden Konjunktur keine Prognose für 2009 ab.

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