Marktbericht: Börse Shanghai/Hongkong
Chinas Börsen im freien Fall

Kurseinbrüche rund um den Globus und die Angst vor einer weltweiten Rezession haben die Börsen in China ins Minus gedrückt. Die Börse in Hongkong gab erneut deutlich nach und fiel auf den tiefsten Stand seit Jahren. Auch die Börse in Shanghai konnte sich trotz Spekulationen um neue staatliche Hilfen dem weltweiten Abwärtstrend nicht entziehen.

HB HONGKONG. In Hongkong fiel der Hang Seng Index um 7,2 Prozent auf 14 796 Punkte. Im Wochenverlauf verlor er damit rund 17 Prozent - der größte Wochenverlust seit über zehn Jahren. Der H-Index der Aktien vom chinesischen Festland brach um 7,9 Prozent auf 7135 Zähler ein. Nach den schwachen US-Vorgaben gerieten vor allem Finanztitel unter Druck. Die Papiere der China Construction Bank verloren 7,7 Prozent, Versicherer Pin An gab 3,6 Prozent nach.

An der Börse in Shanghai fielen die Verluste geringer aus. Der Leitindex SSEC schloss 3,6 Prozent schwächer bei 2000 Punkten. Händler führten den im Vergleich zu anderen Asien-Börsen geringen Rückgang auf Gerüchte über neue staatliche Hilfen zurück. Sie spekulierten, dass der chinesische Staatsfond Central Huijin den Markt erneut mit Aktienkäufen stützen könnte oder dies bereits heimlich getan hat. Händler hofften, dass die Behörden den Index nicht unter 2000 Zähler fallen lassen wollen.

Die Aktien der größten Bank des Landes, der Industrial & Commercial Bank of China, bei der Huijin vergangenen Monat eingestiegen war, gingen mit einem Minus von 1,5 Prozent aus dem Handel. Immobilien-Entwickler Vanke verlor 0,4 Prozent, der Ölkonzern Sinopec 3,8 Prozent.

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