Marktbericht Börse Wien
Börse Wien legt ein wenig zu

Der österreichische Aktienmarkt verzeichnet zum Börsenschluss leichte Gewinne. Nach einem wechselhaften Börsentag notiert der ATX mit 0,16 Prozent im Plus. Vor allem Immobilienwerte lagen im Fokus der Anleger.

HB WIEN. Der österreichische Aktioenmarkt kann sich heute behaupten. Die Wiener Börse hat die Sitzung bei durchschnittlichem Volumen mit etwas höheren Notierungen beendet. Der ATX-Index stieg 3,96 Punkte oder 0,16 Prozent auf 2 531 Einheiten. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund 18 Punkte unter der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 2 549 Punkten.

Gemeinsam mit dem europäischen Umfeld präsentierte sich die Wiener Börse im heutigen Handel mit einer Seitwärtstendenz. Nachdem der Wiener Leitindex im Verlauf mehrmals das Vorzeichen gewechselt hatte, ging der ATX schlussendlich mit einem leichten Plus aus dem Handel.

An der Wiener Börse konnten sich die Immobilienwerte von dem richtungslosen Umfeld abkoppeln und teils klar zulegen. So stiegen die Aktien der Immofinanz um 4,67 Prozent auf 2,69 Euro. Der Immobilienentwickler hat die in diesem Jahr bis dato größte deutsche Immobilientransaktion bekanntgegeben. Das Münchner Areal Lenbachergärten mit zwei Bürogebäuden und einem Hotel wurde zu einem Wert von über 200 Mio. Euro veräußert.

Daneben gewannen die Aktien der CA Immo Anlagen 2,99 Prozent auf 10,35 Euro und Conwert verteuerten sich um 2,74 Prozent auf 10,11 Euro. Des Weiteren gingen die Immoeast-Werte mit einem Plus von 2,09 Prozent bei 3,90 Euro aus dem Handel. Sparkassen Immobilien notierten zu Handelsende mit einem Aufschlag von 1,10 Prozent bei 5,51 Euro.

Unter den Schwergewichten aus dem ATX-Five konnten die Aktien der voestalpine das größte Kursplus für sich verbuchen - ein Aufschlag von 1,36 Prozent auf 23,80 Euro. Im Rahmen einer Sektoranalyse haben die Citigroup-Analysten ihr Kursziel von 24 auf 32 Euro angehoben. Das Anlagevotum "Buy" mit der Risikoeinstufung "Medium Risk" wurde hingegen bestätigt. Dahinter gewannen Verbund 0,63 Prozent auf 35,00 Euro.

Daneben standen auch die Aktien von Wienerberger im Fokus der Investoren. Bei ungewöhnlich hohen Umsätzen schlossen die Anteilsscheine bei 14,63 Euro. Uneinigkeit herrschte jedoch unter den Investoren über die Berücksichtigung des Bezugrechteabschlags durch die gestern angekündigte Kapitalerhöhung. Bei Berücksichtigung des Abschlages haben die Titel im heutigen Handel um 7,63 Prozent gegenüber dem gestrigen, um das Bezugsrecht bereinigten Schlusswert von 13,64 Euro gewonnen. Exklusive dieses Effektes verloren die Aktien jedoch gegenüber dem unbereinigten Schlusskurs vom Montag (15,09 Euro) 3,05 Prozent.

Am Tag ihrer Ergebnisvorlage zum Auftaktquartal 2009/10 haben die Zumtobel-Titel um 0,42 Prozent auf 11,90 Euro zulegen können. Trotz eines Ergebniseinbruches konnte der Leuchtenhersteller die Erwartungen der Analysten übertreffen.

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