Marktbericht
Dramatischer Einbruch an der Tokioter Börse

Am ersten Handelstag im neuen Jahr sind die Kurse an der Tokioter Börse deutlich eingebrochen. Der Nikkei-Index notierte so tief wie vor mehr als einem Jahr. Besonders betroffen waren Technologiewerte und Autohersteller. Händler sprachen von Panikverkäufen.

HB TOKIO. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index schloss nach einem verkürzten Handelstag 4,03 Prozent tiefer bei 14 691 Punkten. Dies war der tiefste Stand seit Mitte 2006. Der breiter gefasste Topix-Index sank um 4,32 Prozent auf 1 411 Punkte.

Händler machten dafür am Freitag Sorgen über die Entwicklung der US-Wirtschaft, den Ölpreis und den Anstieg des Yen zum Dollar seit der letzten Börsensitzung des vergangenen Jahres am 28. Dezember verantwortlich. Andere wichtige Aktienmärkte in Asien verzeichneten dagegen Zuwächse.

Analysten begründeten die deutlichen Kursabschläge damit, dass Anleger in Tokio nach der langen Handelspause zu Beginn des Jahres die Entwicklung an den übrigen Aktienmärkten nachvollzogen hätten.

"Nach den volatilen makroökonomischen Ausblicken ist es für Investoren sehr schwierig, eine faire Bewertung für japanische Unternehmen vorzunehmen. Da ist es leichter, Positionen aufzulösen", sagte Analyst Masanaga Kono von Societe Generale Asset Management. Es habe nicht viele Kaufimpulse gegeben, sagte ein anderer Börsianer und sprach sogar von Panikverkäufen.

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