Marktbericht Frankfurt
Dax kann 7500-Punkte nicht halten

Der Dax hat am Feiertag Christi Himmelfahrt die Marke von 7 500 Punkten nicht ganz verteidigen können. Ein rasanter Anstieg des Ölpreises wegen neuer Furcht vor Lieferengpässen um mehr als einen Dollar machte frühere Gewinne zum Teil wieder zunichte.

HB FRANKFURT. Am Ende des elektronischen Handels blieb dem deutschen Leitindex ein Plus von 0,24 Prozent auf 7499,50 Punkte, nachdem er sich zuvor bis auf 7529 Zähler vorgearbeitet hatte.

Die Preise am Ölterminmarkt sprangen am Donnerstag in Richtung ihrer Jahreshöchststände, nachdem eine Reihe von Raffinerieschließungen in den Vereinigten Staaten neue Furcht vor Benzin-Lieferengpässen in der bevorstehenden Reisesaison in den USA aufkommen ließen. „Öl ist wieder richtig teuer geworden, das drückt auf die Stimmung“, sagte ein Händler in Frankfurt. „Aber es hätte schlimmer kommen können, immerhin hat der Dax noch ein Plus in den Feierabend retten können.“ An Wall Street pendelten die Indizes um ihr Tags zuvor erreichtes Niveau. Konjunkturdaten untermauerten, dass die US-Notenbank (Fed) in der nächsten Zeit ihre Geldpolitik wohl nicht wie erhofft lockern dürfte.

An die Spitze der Dax-Gewinner rückten die Aktien der Deutschen Post mit einem Plus von 2,61 Prozent auf 24,38 Euro. „Das ist der Nachgang der guten Quartalszahlen von Dienstag“, erklärte ein Börsianer. Technologieaktien wie Siemens und Infineon waren nach guten Quartalszahlen des US-PC-Herstellers Hewlett-Packard gefragt. Infineon zogen um 0,8 Prozent an, Siemens um 0,5 Prozent.

Papiere des Energiekonzerns E.ON legten knapp 0,7 Prozent auf 110,52 Euro zu. Das Unternehmen hat sich die Nutzung von Erdgasverteilstationen in Großbritannien gesichert. Auf der Verliererseite standen Commerzbank mit einem Minus von 1,35 Prozent auf 35,70. Papiere der Deutschen Börse gaben trotz eines positiven Analystenkommentars leicht nach.

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