Marktbericht Frankfurt
Dax schließt schwach

Der Deutsche Aktienindex hat am Mittwoch belastet von US-Konjunkturdaten deutlich nachgegeben. Die Liste der Dax-Verlierer wurde angeführt von der Aktie der Deutschen Börse. Es gab aber auch einen Aufsteiger - was die Börsianer allerdings relativ kalt ließ.

HB FRANKFURT. Der Dax verlor zum Handelsschluss 1,21 Prozent auf 5813,06 Zähler. Auch für den MDax mittelgroßer Werte ging es um 0,43 Prozent auf 8191,76 Punkte nach unten. Der TecDax gab 0,87 Prozent auf 643,25 Zähler ab.

Die stärker als erwartet gestiegenen Lohnstückkosten in den USA beschleunigten am Nachmittag die Abwärtsbewegung. "Das schürt die Inflationsängste und damit die Angst vor weiter steigenden Zinsen in den USA", sagte ein Händler. Ein anderer Händler verwies auf die Kursverluste der US-Börsen, die auch die europäischen Aktienmärkte belasteten. Hauptgesprächsthema am Markt waren allerdings die Veränderungen in den wichtigsten deutschen Aktienindizes.

Zu den wenigen Gewinnern bei den Standardwerten zählten die MAN-Aktien mit einem Plus von 0,8 Prozent. Die Analysten der Großbank UBS hatten das Kursziel für die Titel des Nutzfahrzeugherstellers erhöht. Die Aktien von ThyssenKrupp verloren knapp zwei Prozent und reagierten damit auf die Herabstufung durch die Analysten von HSBC auf "Underweight" von "Overweight".

Zu den größten Verlierern im Dax zählten die Aktien von Daimler-Chrysler und BMW mit einem Minus von jeweils rund zwei Prozent. Ein Händler erklärte die Kursabschläge mit einem negativen Analystenkommentar zum europäischen Automobilsektor. Größter Verlierer bei den deutschen Standardwerten waren die Aktien der Deutschen Börse mit einem Abschlag von 2,3 Prozent auf 118,15 Euro. Mehr als zwei Prozent mussten auch Continental abgeben.

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