Marktbericht Frankfurt: Dax schrammt knapp an 7 000er-Marke vorbei

Marktbericht Frankfurt
Dax schrammt knapp an 7 000er-Marke vorbei

Die Anleger am deutschen Aktienmarkt haben sich am Rosenmontag in Feierlaune gezeigt und für leichte Kursgewinne des Dax gesorgt. Die 7 000-Marke nahm er aber wieder nicht. Händler in Frankfurt führten die nachlassende Dynamik auf die Karnevalsfeiern in weiten Teilen Deutschlands zurück.

HB FRANKFURT. Der wichtigste deutsche Börsenindex kletterte bis zum Ende des elektronischen Handels auf Xetra um 0,43 Prozent auf 6 987,08 Punkte. Zuvor hatte sich der Dax bis auf vier Punkte an die psychologisch wichtige Marke von 7 000 Zählern herangearbeitet, dann aber wieder abgedreht. Der MDax setzte seine Rekordjagd fort und stieg bis auf 10 215,92 Punkte.

„Es nimmt kaum jemand am Handel teil, selbst von institutionellen Investoren kommen nur sehr wenige Orders“, sagte ein Börsianer. An der Wall Street blieben die Börsen wegen des Feiertags „President's Day“ geschlossen.

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Spitzenreiter bei den deutschen Standardwerten waren die Aktien von Daimler-Chrysler mit einem Aufschlag von 3,62 Prozent auf 56,08 Euro. Laut „Wall Street Journal“ hat Daimler-Chrysler mehrere Anfragen für die kriselnde US-Sparte Chrysler bekommen. Die Nachrichtenagentur Reuters hatte am Freitag erfahren, dass der heimische Konkurrent General Motors erste Gespräche über eine Übernahme von Chrysler führt. „Dass Chrysler eventuell verkauft wird und sich Daimler wieder auf das Geldverdienen konzentrieren kann, wird positiv an der Börse aufgenommen“, sagte ein Händler. Seit der deutsch-amerikanische Autokonzern am vergangenen Mittwoch eine Trennung von Chrysler nicht mehr ausschließt, hat die Daimler-Chrysler-Aktie knapp 15 Prozent an Wert gewonnen.

Zu den Gewinnern im Dax zählten auch die Papiere von Tui. Händler sprachen von anhaltenden Spekulationen um die Zukunft des größten europäischen Reisekonzerns. Papiere der Deutschen Börse zogen vor der am Mittwochabend anstehenden Veröffentlichung der Jahresbilanz 2006 ebenfals an. Lufthansa-Papiere gaben um 0,4 Prozent nach, obwohl die Airline im vergangenen Jahr den höchsten Gewinn in der Unernehmensgeschichte einfliegen konnte.

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