Marktbericht Frankfurt
Dax setzt Aufwärtsbewegung fort

Der deutsche Leitindex ist am Mittwoch nach einer Berg- und Talfahrt mit Gewinnen aus dem Handel gegangen.

HB FRANKFURT. Vor der Leitzinsentscheidung der US-Notenbank rückte der deutsche Leitindex Dax um 0,45 Prozent auf 7475,99 Zähler vor. Der MDax legte, gestützt durch zahlreiche positive Quartalsberichte, um 0,48 Prozent auf 10 756,64 Punkte zu. Der TecDax gewann 0,55 Prozent auf 864,63 Zähler.

Insgesamt habe vor den anstehenden Zinsentscheidungen aber Zurückhaltung am Markt geherrscht, sagte ein Händler. Allerdings werde nicht mit einer Anhebung des US-Leitzinses gerechnet, hieß es. Er dürfte bei 5,25 Prozent bestätigt werden. An diesem Donnerstag dann steht die Zinssitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) auf der Agenda.

Hier wird ebenfalls mit einer Bestätigung des Leitzinses gerechnet, und zwar bei 3,75 Prozent. Positiv sei für die Börsenstimmung gewesen, dass der Ölpreis wieder deutlich gefallen sei, hieß es. In den USA wurde gemeldet, dass die Vorräte an Rohöl in der vergangenen Woche gestiegen sind und auch die Benzin- und Destillate-Bestände (Heizöl, Diesel) zugelegt hätten.

An der Dax-Spitze gewannen die Tui-Aktien 2,65 Prozent auf 21,70 Euro. Händler führten die Kursgewinne insbesondere auf die positiven Zukunftsaussichten des Fracht-Wettbewerbers Nippon-Yusen zurück. Dessen Gewinn sank zwar aufgrund niedrigerer Frachtraten deutlich, Nippon-Yusen erwartet aber für das Gesamtjahr eine Erholung in diesem Bereich. Zudem gab es am Markt zeitweise Gerüchte, dass Großaktionär El Chiaty, der derzeit vier Prozent an Tui hält, seinen Anteil auf nahe 30 Prozent aufstocken wolle. Tui lehnte einen Kommentar ab.

Die Commerzbank-Aktien stiegen nach endgültigen Zahlen um 2,79 Prozent auf 37,53 Euro. Die Quartalszahlen lägen leicht über den vorläufigen Zahlen, die in der vergangenen Woche veröffentlicht wurden, sagte ein Händler. Deutschlands zweitgrößte Bank zeigte sich zudem zuversichtlich für das Gesamtjahr und sieht gar Chancen, die gesetzten Ziele überbieten zu können.

Die Titel der Deutschen Post standen unterdessen nur optisch stark im Minus mit 3,23 Prozent auf 23,96 Euro - die Aktien wurden ex Dividende von 0,75 Euro gehandelt, der absolute Verlust je Aktie lag bei 0,80 Euro.

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