Marktbericht Frankfurt
Verunsicherung belastet Dax

Andauernde Unsicherheit über die US-Konjunktur und weitere Probleme im Bankensektor haben am Montag die Kurse an den europäischen Aktienmärkten belastet. Der deutsche Leitindex hat im Handelsverlauf jedoch einen Großteil der anfänglichen Verluste wieder wettgemacht.

HB FRANKFURT. In Frankfurt rutschte der Dax um 0,4 Prozent auf 6 534 Zähler. Unterstützung bekamen die Kurse am Nachmittag vom nicht so schlecht wie befürchtet ausgefallenen Einkaufsmanagerindex aus Chicago. Doch reiche das nicht, die Sorgen über eine Rezession in der weltgrößte Volkswirtschaft zu zerstreuen, warnte ein Händler. Zudem sei die Krise im Finanzsektor noch nicht ausgestanden. In einem solchen Umfeld sei vor allem Zurückhaltung en vogue. "Viele haben schon verkauft, und wer das noch nicht hat, der wartet auf höhere Kurse", fasste ein Händler die Stimmung zusammen. Entsprechend gering waren die Umsätze.

Spekulationen um neue milliardenschwere Abschreibungen bei der Schweizer Großbank UBS drückten am Morgen europaweit die Bankenwerte. UBS verloren zeitweise fast fünf Prozent, erholten sich bis Handelsschluss aber und gingen mit einem moderaten Minus von 0,4 Prozent aus dem Handel. In Frankfurt gehörten die Aktien der Commerzbank mit Minus 1,6 Prozent zu den Schlusslichtern.

Die Titel der Allianz und der Deutschen Bank holten dagegen einen Teil der Verluste vom Vormittag wieder auf und gingen mit einem relativ moderaten Minus von 0,5 bis knapp ein Prozent aus dem Handel.

Nachdem die Analysten von Morgan Stanley die Vodafone -Aktien deutlich auf "underweight" von "overweight" heruntergestuft hatten, fiel in Frankfurt die Aktien der Deutschen Telekom um 1,6 Prozent. Schwächer als der Dax schlossen mit einem Tagesverlust von 1,4 Prozent auch Daimler, nachdem der Autokonzern sein Aktienrückkaufprogramm beendet hat.

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