Marktbericht Japan
Technologietitel ziehen den Nikkei-Index nach oben

Positive Vorgaben von Wall Street, der gesunkene Ölpreis und eine positive Entwicklung bei den Technologietiteln haben am Dienstag zu einem freundlichen Handelsende in Tokio geführt.

HB TOKIO. Der Nikkei-225-Index stieg 0,8 Prozent bzw 128 auf 15 891 Punkte. Der Topix legte um 1,0 Prozent auf 1 616 Punkte zu. Beobachter merken an, dass auch die Entwicklung am Devisenmarkt - der Yen gab gegenüber dem Dollar nach - zu der positiven Entwicklung beigetragen habe. Dies stützte die Exportwerte. Nach wie vor seien vor allem ausländische Investoren am Aktienmarkt in Tokio aktiv. Dies habe sich vor allem auf die Finanztitel ausgewirkt, hieß es.

Die Arbeitslosenquote in Japan ist im Juli saisonbereinigt auf 4,1 Prozent gefallen, nachdem sie im Vormonat bei 4,2 Prozent gelegen hatte. Ökonomen hatten diese Entwicklung erwartet. Wie die Statistikbehörde der Regierung mitteilte, fiel die Gesamtzahl der arbeitslosen Personen in Japan damit auf Jahressicht um 210 000 auf 2,68 Millionen. Die Zahl der Erwerbstätigen erhöhte sich um 110 000 auf 64 21 Millionen.

Das Kabinettsbüro der japanischen Regierung erwägt einem Pressebericht zufolge, die Deflation Mitte September für beendet zu erklären. Diese Erklärung solle der zu diesem Zeitpunkt anstehende monatliche Konjunkturbericht der Regierung enthalten, berichtet die "Yomiuri Shimbun" in ihrer Dienstagausgabe. Eine endgültige Entscheidung solle nach Vorlage der Daten zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) für den Zeitraum April bis Juni am 11. September getroffen werden.

Technologietitel profitierten von einer Hochstufung von Intel und die großen Exporttitel verteuerten sich nach dem Rückgang des Ölpreises und dem niedrigeren Yen. Toyota Motor stiegen 1,1 Prozent auf 6.290, Sony legten 0,6 Prozent auf 5 000 Yen zu.

Softbank kletterten 4 Prozent auf 2 100 Yen. Beobachter sprachen von einer technischen Erholung, nachdem die Titel in den beiden vergangenen Sitzungen um rund 15 Prozent nachgegeben hatten. Der Verkaufsdruck dürfte nun schwinden, merkte ein Händler an.

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