Marktbericht New York
Dow Jones klettert auf Allzeithoch

Der rückläufige Ölpreis hat die US-Börsen am Dienstag regelrecht beflügelt. Der Dow-Jones-Index markierte sogar ein neues Rekordhoch. Auch die anderen Indizes profitierten von der guten Stimmung am Aktienmarkt und verbuchten Kursgewinne.

HB NEW YORK. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte legte bis Handelsschluss 0,49 Prozent auf 11 727 Zähler zu und markierte damit einen neuen Rekord-Schlussstand. Der bisherige Rekordstand bei Handelssschluss lag bei 11 722,98 am 14. Januar 2000. Der Dow war im Tagesverlauf sogar auf 11 758 Punkte gestiegen und hatte damit auch den absoluten Höchststand von 11 750,28 Punkten übertroffen, der ebenfalls am 14. Januar 2000 im Tagesverlauf erreicht worden war. An der Wall Street zählt aber in der Rekordliste nur der jeweilige Tagesschlussstand.

Der Dow Jones Industrial Index ist nicht nur der berühmteste, sondern auch der älteste Aktienindex der Welt. Bereits 1884 kreierten Charles Dow und Edward Jones den Vorläufer des heutigen Dow Jones mit elf Werten, davon neun Eisenbahn- und zwei Industrieaktien. Der eigentliche Start erfolgte im Jahr 1896, als der Dow Jones Industrial Index mit 40,94 Punkten begann. Damals umfasste der Index zwölf Werte. Dem amerikanischen Börsenbarometer wird auch immer wieder eine Leitfunktion für andere Aktienmärkte zugeschrieben. Der Satz „Wenn der Dow Jones hustet, bekommt der Dax eine Grippe“ gehört zu den Sprichwörtern von Börsianern.

Auch S&P und Nasdaq steigen

Doch nicht nur der Dow präsentierte sich am Dienstag freundlich. Der breiter gefasste Standard & Poor's-500-Index stieg um 0,21 Prozent auf 1334,12 Punkte. Der Nasdaq-Index legte um 0,27 Prozent auf 2243,65 Punkte zu. Der Rentenmarkt war kaum verändert. Der Euro notierte mit 1,2728 Dollar gegenüber 1,2738 Dollar am Vortag. Zuvor war der Ölpreis auf den niedrigsten Stand seit Februar gefallen. Der Preis je Barrel (159 Liter) US-Leichtöl lag bei 58,62 Dollar.

Händler sagten, hinter dem erneuten Rückgang des Ölpreises stehe das Vertrauen in die US-Benzinvorräte. Es werde ein weiterer Anstieg dieser Lagerbestände vorausgesagt. Opec-Präsident Edmund Daukoru sah sich durch den Sinkflug des Ölpreises veranlasst, die Exporteure zu Produktionsdrosselungen aufzurufen. „Wir glauben, dass der Markt etwas überversorgt ist“, sagte Daukoru der Nachrichtenagentur Reuters.

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