Marktbericht New York
Dow Jones schließt auf neuem Rekordstand

Hoffnungen auf Unternehmensgewinne haben am Montag dem US-Leitindex Dow Jones einen neuen Rekordschluss-Stand beschert. Anleger erwarteten besonders vom Chip-Hersteller Intel gute Zahlen, nachdem der Konzern von einer starken Nachfrage nach neuen Prozessoren berichtet hatte.

HB NEW YORK. Den Dow zogen auch Energietitel nach oben, die vom höheren Ölpreis profitierten. Dies machte Kursabschläge bei mehreren Konzernen nach Herabstufungen wett. Kürzlich veröffentlichte Konjunkturdaten versetzten die Anleger zusätzlich in Kauflaune: nach den Zahlen gingen Investoren davon aus, dass sich die US-Wirtschaft besser entwickle als erwartet.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,17 Prozent fester bei 11 980,60 Punkten. Im Handelsverlauf hatte er sich zwischen 11 945 und 11 997 Stellen bewegt. Der breiter gefasste S&P-500-Index gewann 0,25 Prozent auf 1 369 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq notierte 0,28 Prozent im Plus bei 2 363 Punkten.

„Es sieht erneut nach einer Berichtssaison mit zweistelligen Gewinnzuwächsen aus“, sagte Eric Kuby von North Star Investment Management. Intel-Aktien gewannen am Tag vor der Vorlage des Quartalsberichts um 0,05 Prozent auf 21,61 Dollar. Deutlichere Gewinne verbuchte der Spielzeugkonzern Mattel, dessen Papiere um 2,9 Prozent auf 21,30 Dollar zulegten. Der Hersteller der Barbie-Puppen hatte seinen Quartalsgewinn stärker als erwartet gesteigert.

Microsoft-Anteilsscheine verteuerten sich zudem um 0,28 Prozent auf 28,45 Dollar. Das Unternehmen hatte am Montag erklärt, Forderungen der EU nachzukommen und wichtige Daten seines künftigen Betriebssystems Vista Sicherheitsfirmen zugänglich zu machen.

Der Preis für ein Barrel US-Leichtöl (rund 159 Liter) verteuerte sich am Montag um mehr als einen Dollar auf fast 60 Dollar. Bei einem für Donnerstag geplanten Opec-Treffen sollen Details zur Kürzung der Fördermengen bekannt gegeben werden. Die Anteilsscheine des Ölkonzerns Exxon Mobil legten um 2,09 Prozent auf 69,83 Dollar zu.

Wegen Herabstufungen gerieten dagegen mehrere börsennotierte Konzerne unter Druck. Die Aktien der Baumarktkette Home Depot gaben um 1,49 Prozent auf 36,35 Dollar nach. Die Investmentbank Goldman Sachs hatte zuvor die Bewertung für die Baumarktkette von „kaufen“ auf „neutral“ geändert. Ebenfalls unter einer Herabstufung litten die Anteilsscheine des Mischkonzerns General Electric, die um 1,17 Prozent auf 35,56 Dollar verloren. Merrill Lynch hatte zuvor Risiken für den Ausblick des Unternehmens ausgemacht.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 1,44 Milliarden Aktien den Besitzer. 2 313 Werte legten zu, 1 020 gaben nach und 161 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,85 Milliarden Aktien 1 944 im Plus, 1 091 im Minus und 152 unverändert. An den US-Kreditmärkten stiegen die zehnjährigen Staatsanleihen um 04/32 auf 100-22/32. Sie rentierten mit 4,784 Prozent. Die 30-jährigen Bonds kletterten 7/32 auf 93-18/32 und hatten eine Rendite von 4,915 Prozent.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%