Marktbericht New York
Naher Osten und GE drücken US-Börsen ins Minus

Die eskalierende Gewalt im Nahen Osten und der enorm hohe Ölpreis haben am Freitag die US-Börsen zum dritten Mal in Folge im Minus schließen lassen. Auch der Ausblick des weltweit zweitgrößten börsennotierten Konzerns General Electric sorgte am Markt für lange Gesichter. Als weiteren Belastungsfaktor sahen Händler schlechte Nachrichten aus der US-Baubranche.

HB NEW YORK. Der Dow-Jones-Index schloss mit 10.739 Punkten rund einen Prozent schwächer, nachdem er im Verlauf zwischen 10.701 und 10.848 gependelt war. Der S&P 500 rutschte knapp 0,5 Prozent auf 1236 Zähler ab. Der Index der Technologie-Börse Nasdaq gab um 0,82 Prozent auf 2037 Punkte nach.

Damit ergibt sich für den Wochenverlauf beim Dow Jones ein Minus von drei Prozent. Der S&P 500 fiel auf Wochensicht zwei Prozent und der Nasdaq verzeichnete einen Rückgang von vier Prozent.

Am Rohöl-Markt stiegen die Preise auf Rekordhöhen. Experten zufolge ist dafür vor allem die Verschärfung der Krise im Nahen Osten verantwortlich. „Ich glaube nicht, dass wir in nächster Zeit einen Waffenstillstand sehen werden und der Markt wird weiterhin unter Druck stehen“, sagte Charles Liebermann von Advisors Capital Management.

Ein Barrel (knapp 159 Liter) US-Leichtöl verteuerte sich zeitweise bis auf ein Rekordhoch von 78,40 Dollar. Ein Barrel der europäischen Leitsorte Brent wurde 66 Cent höher zu 77,35 Dollar gehandelt.

Die Aktie des US-Mischkonzerns GE gab um 1,71 Prozent auf 32,11 nach. Das Unternehmen konnte seinen Gewinn im zweiten Quartal steigern. Doch Anleger zeigten sich enttäuscht, da GE nicht wie erhofft seine Ziele für das dritte Quartal anhob. Stattdessen bewegte sich die Prognose im Rahmen der Expertenerwartungen. Der Kursverlust bei GE-Aktien lastete auch auf Papieren anderer Industriekonzerne. Aktien von United Technologies fielen 4,27 Prozent auf 58,81 Dollar. Boeing-Aktien gaben um knapp drei Prozent auf 77,25 Dollar nach.

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