Marktbericht New York: US-Börsen erfreut über gute Unternehmenszahlen

Marktbericht New York
US-Börsen erfreut über gute Unternehmenszahlen

Ein überraschend hoher Haushaltsüberschuss und gute Unternehmenszahlen haben den US-Börsen am Freitag Auftrieb verschafft. Vor allem die Bilanz des Versicherungsmakler Aon Corp. hellte die Stimmung auf dem Parkett auf.

HB NEW YORK. Allerdings veranlassten sinkende Ölpreise Anleger zu Verkäufen im Energiesektor. Auch Kursverluste des Pharmakonzerns Pfizer nach einem enttäuschenden Ausblick belasteten. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte pendelte im Geschäftsverlauf zwischen einem Hoch von 10 944 und einem Tief von 10 820 Punkten. Er verließ den Handel 0,33 Prozent im Plus bei 10 919 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500-Index legte 0,25 Prozent auf 1266 Zählern zu. Die Technologiebörse Nasdaq gewann 0,27 Prozent auf 2261 Punkte. Damit ergibt sich für den Wochenverlauf beim Dow Jones ein Plus von 1,17 Prozent und für den S&P 500 von 0,24 Prozent. Die Nasdaq verlor auf Wochensicht dagegen 0,03 Prozent.

Aon-Anteile stiegen 0,26 Prozent auf 38,11 Dollar, nachdem der weltweit zweitgrößte Versicherungsmakler einen nahezu verdreifachten Quartalsgewinn vorgelegt hatte. Die Anteilsscheine von Pfizer fielen dagegen 2,51 Prozent auf 25,68 Dollar. Der Konzern hatte mitgeteilt, der Gewinn im laufenden Jahr werde leicht unter den Markterwartungen liegen.

Die Papiere des Ölkonzerns Exxon verloren 0,82 Prozent auf 59,43 Dollar und gehörten zu den größten Verlierern im S&P 500. Die Anteilsscheine von Konkurrent Chevron fielen 0,51 Prozent auf 56,61 Dollar. Die Branche spürte die Folgen des sinkenden Ölpreises. US-Rohöl zur Lieferung im März gab 78 Cent auf 61,85 Dollar je Barrel (knapp 159 Liter) nach.

Der US-Haushalt verzeichnete im Januar einen überraschend großen Überschuss von fast 21 Mrd. Dollar, nachdem umfangreiche Einkünfte die Ausgaben überstiegen hatten.

„Der Markt ist im Moment nicht gerade begeistert von Aktien“, sagte Tim Ghriskey von Solaris Asset Management. „Die Gewinne 2006 werden beeinflusst von einer Kombination aus höheren Zinssätzen, Energiepreisen und vielleicht sogar einer geringeren Nachfrage.“ Lincoln Anderson von LPL Financial Services sagte, die Leute hätten gerade ein paar Probleme mit den Unternehmenszahlen. „Jeder hält sich an unterschiedlichen Dingen fest, über die man sich Sorgen machen kann.“

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